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Vergabe

Thementag Systematische Einführung in das Vergaberecht für die Beschaffung von Bauleistungen

am 21.11.2017, 9.30 – 17.00 Uhr 

499,-€ zzgl. MwSt./Teilnehmer inkl. Buch, Verpflegung, Unterlagen - 10% Rabatt bei Anmeldung mehrerer Teilnehmer/zu mehreren Veranstaltungen

Die Thementage: praktische Schwerpunktveranstaltungen mit Workshop-Charakter durch einen besonders kleinen Teilnehmerkreis.
An jedem Thementag wird das spezielle Thema der Veranstaltung von A-Z und mit besonderem Fokus auf den Vergabe-Alltag dargestellt. Dabei freuen sich alle Referenten über eine rege Teilnahme mit vielen Fragen und Beispielen!

Thementag Systematische Einführung in das  Vergaberecht für die Beschaffung von Bauleistungen:

Die Vergabe von Bauleistungen durch die öffentliche Hand ist durch die Vergaberechtsreform des letzten Jahres nicht einfacher geworden. Im Rahmen eines Bauvergabeverfahrens müssen Auftraggeber und Bieter Bestimmungen aus verschiedenen Regelwerken berücksichtigen. Darüber hinaus hat sich die Anzahl der relevanten Normen verdoppelt. Viele sind ohnehin nur bei Kenntnis der dazu ergangenen Rechtsprechung verständlich.

In dem Seminar wird auf der Grundlage des neuen Vergaberechts das Vergabeverfahren zur Beschaffung von Bauleistungen chronologisch dargestellt und anhand von anschaulichen Beispielen erklärt.

In dem Seminar wird auf der Grundlage des neuen Vergaberechts das Vergabeverfahren zur Beschaffung von Bauleistungen chronologisch dargestellt und anhand von anschaulichen Beispielen erklärt. Dies betrifft sowohl Verfahren, deren Auftragswerte oberhalb der Schwellenwerte liegen, als auch die Vergabe von kleineren Bauaufträgen unterhalb der Schwellenwerte. Hierbei wird nicht nur erläutert und exemplarisch dargestellt, wie man ein Vergabeverfahren rechtssicher und praktikabel konzipiert. Vielmehr soll auch die praktische Durchführung eines solchen Verfahrens von den ersten Beschaffungsüberlegungen bis zur erfolgreichen Zuschlagserteilung erörtert und gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeitet werden.

Besondere Problempunkte, wie z.B. der richtige Umgang mit Bieterfragen oder Rügen sowie die Anpassung von laufenden Vergabeverfahren an geänderte Situationen (z.B. bei Fehlern im Leistungsverzeichnis oder verändertem Beschaffungsbedarf), werden eingehend erläutert.

Das Seminar wird folgende Themenkreise beinhalten:

Von der Bedarfsermittlung bis zur Bekanntmachung - Wie bereite ich eine Bauvergabe vor?

  • Wie bestimme ich die Leistungen richtig (Abgrenzung zur Baukonzession und zur Liefer- und Dienstleistung)?
  • Wie führe ich von Beginn an eine ordnungsgemäße Vergabeakte (Dokumentationspflichten)
  • Elektronische Vergabe - Wie weit geht die Pflicht zur papierlosen Vergabe?
  • Leistungsbeschreibung erstellen (Funktionale Ausschreibung oder mit Leistungsverzeichnis oder beides?)
  • Muss man die Leistung in verschiedene Lose einteilen und wie wähle ich einen richtigen Loszuschnitt?
  • Grundsatz der Produktneutralität - Unter welchen Bedingungen kann ich Vorgaben bei Herstellern und Produkten machen?
  • Überlegungen zum Bauvertrag - Welche besonderen vertraglichen Regelungen sind sinnvoll?
  • Die Wahl der richtigen Verfahrensart (Vor- und Nachteile der verschiedenen Vergabearten)
  • Wie wähle ich Eignungs- und Zuschlagskriterien zutreffend aus? Welche Kriterien sind sinnvoll und praktikabel?
  • Welche Fristen und Termine sind beachten?
  • Wie mache ich das Vergabeverfahren ordnungsgemäß bekannt?

Das laufende Vergabeverfahren - Wie führe ich das Verfahren erfolgreich durch?

  • Der Teilnahmewettbewerb - Wie ermittle ich die geeigneten Bieter?
  • Die Angebotsphase - Wie gehe ich mit möglichen Bieterfragen und Rügen um?
  • Der Submissionstermin und die Angebotsprüfung
  • Nachfordern von Unterlagen
  • Wie werte ich die Angebote anhand der Zuschlagskriterien und einer Wertungsmatrix?
  • Angebotsverhandlungen durchführen
  • Zuschlagserteilung / Aufhebung des Vergabeverfahrens

Das Vergabenachprüfungsverfahren

  • Grundzüge des Nachprüfungsverfahrens
  • Welche Risiken bestehen im Falle einer Nachprüfung (Kosten, Verzögerungen)?

Das Seminar soll im Dialog mit den Teilnehmern durchgeführt werden. So werden Teilnehmerfragen unmittelbar im Zusammenhang mit den Sachthemen erörtert.

 

 

Dr. Martin Büdenbender

Martin Büdenbender studierte Rechtswissenschaften in Trier und Münster. Er war zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Siegen und am Kommunalwissenschaftlichen Institut der Universität Münster tätig, wo er mit einer Arbeit zum verfassungsrechtlichen Rechtsschutz in Europa promoviert wurde. Seine Tätigkeit als Rechtsanwalt begann Martin Büdenbender im Jahr 2003 in einer auf das Vergaberecht spezialisierten Kanzlei in Bonn. Seit 2011 wechselte er zu Leinemann & Partner Rechtsanwälte in Köln.

Martin Büdenbender ist schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Vergaberechts tätig, wo er bei komplexen Ausschreibungen sowohl im Bau- als auch im Liefer- und Dienstleistungsbereich berät. Zudem vertritt er Mandanten in Vergabenachprüfungsverfahren. Des Weiteren bearbeitet er Fälle im Bereich des privaten Baurechts, einschließlich der gerichtlichen Interessenwahrnehmung. Zu seinen Mandanten zählen sowohl staatliche Institutionen als auch private Unternehmen.

Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit publiziert Martin Büdenbender vergaberechtliche Beiträge in Fachbüchern und -zeitschriften. Er ist ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften „Immobilien- und Baurecht“ (IBR) sowie der „Vergaberechtspraxis“ (VRP) und schreibt regelmäßig im „VergabeNavigator“. Zudem ist er Autor in dem von Leinemann herausgegebenen Standardwerk „Die Vergabe öffentlicher Aufträge“ und in dem Kommentar zur „Vergabeverordnung Verteidigung und Sicherheit (VSVgV)“.

Als Referent führt Martin Büdenbender sowohl regelmäßig vergaberechtliche Seminare und Inhouse-Schulungen durch. Darüber hinaus ist er Lehrbeauftragter für Staatsrecht an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes NRW in Köln.

Dr. Oliver Homann

Oliver Homann studierte Rechtswissenschaften in Bonn und wurde am Deutschen Institut für Födera­lismusforschung der Universität Hannover (Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Schneider) promoviert.

Seit 1996 berät Oliver Homann Mandanten schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Vergaberechts. Hierbei hat er eine Vielzahl von namhaften Beschaffungsverfahren vor allem bei städtebaulichen Projekten sowie im Bereich der technischen und nichttechnischen Lieferungen und Dienstleistungen zumeist auf Seiten des Auftraggebers verantwortlich betreut. Dabei hat er u.a. Vergabeverfahren für eine Vielzahl oberster Bundesbehörden (u.a. Beschaffungsamt des Bundesministerium des Inneren, Bundesministerium für Verteidigung, Auswärtiges Amt), Länderbehörden (u.a. Innenministerium des Landes Hessen, Bauministerium NRW) und Kommunen (u.a. Düsseldorf, Krefeld) vergaberechtlich begleitet. Aber auch andere Körperschaften des öffentlichen Rechts (Universitäten, Gesellschaften des Landes, Zweckverbände) hat er vergaberechtlich beraten. In zahlreichen Nachprüfungsverfahren vor Vergabekammern und Vergabesenaten hat er die Interessen seiner Mandanten erfolgreich vertreten.

Daneben ist Herr Homann publizistisch aktiv, so etwa als Gründungsredakteur der Zeitschrift „VergabeNews“, ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften „Immobilien- und Baurecht“ (IBR) und der „Vergaberechtspraxis“ (VRP) sowie anderer Fachzeitschriften. Er ist Autor und Mitverfasser von umfangreicher Kommentarliteratur zum Vergaberecht, so in dem von Leinemann/Kirch herausgegebenen Beck-Kommentar zur VSVgV.

Oliver Homann ist darüber hinaus gefragter Referent bei Veranstaltungen zu verschiedenen Themen des Vergaberechts. Er hält sowohl öffentliche Seminare als auch Inhouse-Schulungen für öffentliche Auftraggeber.

Oliver Homann ist Lehrbeauftragter der Fachhochschule Münster für Vergaberecht sowie ständiges Mitglied im Prüfungsausschuss für angehende Fachanwälte für Vergaberecht bei der Rechtsanwaltskammer Köln.

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T: + 49 (0)221 - 97668-128
F: + 49 (0)221 - 97668-288

Veranstaltungsort

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Neven DuMont Haus
Konferenzzone 4. Etage
Amsterdamer Straße 192
D-50735 Köln

Anfahrtsbeschreibung:
www.dumont.de/dumont/de/100050/presse

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