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Vergabe
Vergabe Seminare und Thementage

Thementag Bewertungskriterien

NEU: 2-tägig!

am 05. und 06.09.2017

Programm am 1. Tag jeweils von 09.30 - 17.00 Uhr
Programm am 2. Tag jeweils von 09.00 – 16.30 Uhr

jeweils 849,-€ zzgl. MwSt./Teilnehmer inkl. Buch, Verpflegung, Unterlagen - 10% Rabatt bei Anmeldung mehrerer Teilnehmer/zu mehreren Veranstaltungen

Die Thementage: praktische Schwerpunktveranstaltungen mit Workshop-Charakter durch einen besonders kleinen Teilnehmerkreis.
An jedem Thementag wird das spezielle Thema der Veranstaltung von A-Z und mit besonderem Fokus auf den Vergabe-Alltag dargestellt. Dabei freuen sich alle Referenten über eine rege Teilnahme mit vielen Fragen und Beispielen!

Thementag Bewertungskriterien:

Mitarbeiter von Vergabestellen unterschätzen häufig den Einfluss, den die im Vergabeverfahren vorgegebenen Zuschlagskriterien und Wertungssysteme sowohl auf die Gestaltung der eingehenden Angebote als auch auf das Ausschreibungsergebnis haben. Umgekehrt haben Bieter bisweilen den Eindruck, im Rahmen der Angebotswertung einer ungerechten Bewertung durch die Vergabestellen bzw. den Berechnungsformeln ausgeliefert zu sein. Hinzu kommen auf beiden Seiten viele Unsicherheiten über die bestehenden Spielräume und Grenzen. Im Ergebnis keine gute Mischung, um ein Vergabeverfahren sinnvoll zu steuern und rechtssicher zu Ende zu bringen bzw. um ein aussichtsreiches Angebot abzugeben!

Die Schulungsinhalte werden durch aktuelle Beispiele, die Vermittlung der aktuellen Rechtsprechung, eine anschauliche und realitätsbezogene Darstellung sowie konkrete Praxistipps und die Einbeziehung der Teilnehmer konkretisiert. Anhand dieser Beispiele werden verschiedene Bewertungsmethoden, Kriterien, Gewichtungen und Benotungssysteme angewendet sowie Ausschreibungsszenarien durchgespielt. Mit Hilfe von Simulationen werden verschiedene Szenarien durchgespielt, um Schwächen und Probleme zu identifizieren und letztendlich die für die Ausschreibung optimalen Parameter sowie Gewichtung für die Bewertungsmethode zu finden. Zusammen mit den Teilnehmern wird so ein "Best-Practice" erarbeitet.

Innerhalb von 2 Tagen lernen Sie auf dieser Veranstaltungen alles Wichtige zum Thema Angebotsbewertung - von den rechtlichen Vorgaben, über das praktische "Handwerkszeug" und strategische Hinweise, bis hin zur Dokumentation. Anhand konkreter Praxisbeispiele werden verschiedene Bewertungsmethoden, Kriterien, Gewichtungen und Benotungssysteme angewendet und so gemeinsam mit den Teilnehmern eine „Best Practice“ für den Vergabealltag entwickelt.

Programm in 2017 erweitert auf 2 Tage!

Angebotsprüfung und Angebotswertung:
Die Angebotsprüfung und -wertung verläuft in vier verschiedenen Stufen. Erst auf der vierten Stufe kommen die Bewertungskriterien zum Tragen. Doch die Abgrenzung ist nicht immer ganz einfach. Denn was wird eigentlich auf welcher Stufe geprüft? Was sind insbesondere zulässige Kriterien für die Angebotsbewertung und wie lassen diese sich von Eignungskriterien einerseits und von Vorgaben der Preisprüfung andererseits abgrenzen? Wie kann der Auftraggeber außerdem Zuschlagskriterien nicht nur rechtssicher, sondern auch - je nach Beschaffungsgegenstand und gewünschtem Ergebnis - sinnvoll und strategisch auswählen? Und wie können dabei ggf. auch persönliche Eindrücke des Auftraggebers vom Bieter und von seinem Angebot in die Bewertung einfließen? Und was ist schließlich bei der Auswahl und Anwendung sogenannter "vergabefremder", also etwa umweltbezogener oder sozialer Bewertungskriterien zu beachten?

Das wirtschaftlichste Angebot:
Der Zuschlag soll auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt werden. Doch was bedeutet diese im deutschen Vergaberecht verankerte Regel? Was versteht man unter "Wirtschaftlichkeit" und "wirtschaftlichstes Angebot"? In welchem Verhältnis müssen Preise, Kosten und Leistung stehen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen?

Zuschlagskriterien und Notengebung - Handlungspielraum der Auftraggeber vs. Transparenz und Bieterrechte:
Die Auswahl der richtigen Zuschlagskriterien und deren Gewichtung kann über den Erfolg oder Mißerfolg eines Vergabeverfahrens entscheiden.  Was ist bei der Gewichtung der Kriterien zu beachten und welche Notensysteme sind zu empfehlen? Was muss aufgrund des Transparenzgrundsatzes wann und wie veröffentlicht werden? Welche Rechte haben Bieter, um die Chancen auf einen Zuschlag realistisch einschätzen zu können und ihre Angebote entsprechend zu optimieren? Welcher Handlungs- und Ermessensspielraum steht dem Auftraggeber zur Verfügung?

Bewertungssysteme im Vergleich:
Nur derjenige, der die mathematischen Zusammenhänge sowie Vor- und Nachteile der Bewertungsmethoden versteht, kann am Ende des Vergabeverfahrens ein – aus seiner Sicht - optimales Ergebnis erzielen. Der Vortrag geht auf die Vor- und Nachteile, Besonderheiten sowie Störanfälligkeit und Stabilität einiger gängiger Bewertungssysteme ein und gibt konkrete Empfehlungen für die Praxis.

Noch einmal Transparenz - Die richtige Dokumentation von Bewertungsvorgängen und die Mitteilung von Bewertungsergebnissen:
Wird ein Bewertungsvorgang nicht hinreichend dokumentiert, wird automatisch auch das Bewertungsergebnis angreifbar - so "richtig" es auch sein mag. Eine saubere Dokumentation ist daher unverzichtbar, um ein Vergabeverfahren rechtssicher zum Abschluss zu bringen. Worauf es dabei ankommt, wird Ihnen in diesem Vortrag vermittelt. Außerdem wird Ihnen anhand von Praxisbeispielen gezeigt, auf welche Informationen zum Bewertungsvorgang und zum Bewertungsergebnis die Bieter einen Anspruch haben und auf welche nicht - und welche "Informationspolitik" hier unter welchen Bedingungen Sinn macht.

Auf Grundlage der in den einzelnen Vorträgen erarbeiteten Standards werden zum Abschluss der Veranstaltung die wichtigsten Stellschrauben der Angebotswertung noch einmal zusammengefasst und zu jedem Schritt wichtige Praxistipps gegeben. Um das Erlernte zu festigen und für den Vergabealltag anwendbar zu machen, wird außerdem für zwei konkrete Praxisbeispiele gemeinsam mit den Teilnehmern eine „gute“ Wertungsmatrix erarbeitet.

 

 

Dr. Rebecca Schäffer

Dr. Rebecca Schäffer, MJI

Dr. Rebecca Schäffer ist Rechtsanwältin und seit 2013 Partnerin bei avocado rechtsanwälte in Köln. Schwerpunkt ihrer anwaltlichen Tätigkeit ist die Beratung und Vertretung von öffentlichen wie privaten Auftraggebern und Auftragnehmern in allen Fragen rund um das Vergaberecht, auch mit Bezügen zum Zuwendungs-/Beihilferecht sowie Kartellrecht. Dr. Rebecca Schäffer veröffentlicht regelmäßig Fachbeiträge zu vergaberechtlichen Themen. 2012 hat sie zudem über die Vergabe von ÖPNV-Dienstleistungen in Deutschland und Europa promoviert. Sie ist überdies als Referentin für verschiedene Einrichtungen und Unternehmen sowie auf Fachtagungen auf dem Gebiet des Vergaberechts tätig.

Dr. Rebecca Schäffer veröffentlicht regelmäßig Fachbeiträge zu vergaberechtlichen Themen und ist Mitherausgeberin der im Bundesanzeiger Verlag erscheinenden Zeitschrift VergabeFokus.

zur Website der Kanzlei avocado rechtsanwälte

Thomas Ferber

Diplom-Mathematiker und früherer langjähriger Key-Account-Manager für den Geschäftsbereich Forschung und Lehre bei Sun Microsystems mit den Sonderaufgaben Vergaberecht, Wettbewerbsrecht und Korruptionsprävention. Autor der Titel "Fristen im Vergabeverfahren“, "Bieterstrategien im Vergaberecht" und "Bewertungskriterien und -matrizen im Vergaberecht". Mit dem 2010 gegründeten Fachverlag Thomas Ferber vermittelt er mit der Buch- und Seminarreihe "Praxisratgeber Vergaberecht" komplexe Sachverhalte des Vergaberechts verständlich und praxisorientiert.

Zur Website von Thomas Ferber

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an öffentliche Auftraggeber, die Ausschreibungen nach Preis und Leistung bewerten möchten sowie an Bieter, die verstehen möchten wie Sie ihr Angebot optimal auf Basis einer Bewertungsmatrix und Bewertungsmethode gestalten müssen.

Verlagskontakt

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Haben Sie Fragen? Ich berate Sie gerne.

Stephanie Segers

T: + 49 (0)221 - 97668-128
F: + 49 (0)221 - 97668-288

Veranstaltungsort

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Für 05. und 06.09.2017

1. Tag 09.30 - 17.00 Uhr
2. Tag 09.00 -16.30 Uhr

Abels & Partner Business Center
Theodor-Heuss-Ring 23
50668 Köln

Inklusive

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