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24.07.2019

Rheinland-Pfalz: Neue Wertgrenzen für freihändige Vergaben und beschränkte Ausschreibungen ohne Teilnahmewettbewerb

Von: Redaktion

In Rheinland-Pfalz gelten neue Wertgrenzen bei öffentliche Auftragsvergaben unterhalb der EU-Schwellenwerte für die Wahl einer beschränkte Ausschreibung ohne Teilnahmewettbewerb bzw. die freihändige Vergabe.

Die neuen Wertgrenzen wurden vom Landesministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau mit Schreiben vom 17.7.2019 neu festgesetzt. Demnach können öffentliche Auftraggeber bei VOB/A-Vergabeverfahren für Bauleistungen mit einem geschätzten Auftragswert von bis zu

  • 200.000,00 €

die beschränkte Ausschreibung ohne Teilnahmewettbewerb ohne weitere Begründung wählen, und Bauleistungen mit einem geschätzten Auftragswert von

  • 40.000,00 €

ohne weitere Begründung im Wege der freihändigen Vergabe vergeben.

Für Liefer- und Dienstleistungen (VOL/A) gelten folgende Wertgrenzen:

•    80.000,00 €  für die beschränkte Ausschreibung ohne Teilnahmewettbewerb
•    40.000,00 € für die freihändige Vergabe.

Die Auftragswerte sind jeweils netto und nach § 3 der Vergabeverordnung (VgV) zu schätzen. Das gilt auch für Zuwendungsempfänger, die die VOB/A und die VOL/A nach zuwendungsrechtlichen Bestimmungen und Festlegungen anzuwenden haben.

Eine weitere Erleichterung sieht das Rundschreiben für die Vergaben von Planungsleistungen (Architekten- und Ingenieurleistungen) vor: Bis zu einer Wertgrenze von 25.000,00 € netto darf mit nur einem Anbieter verhandelt werden, ohne dass weitere Planungsbüros beteiligt werden müssen.

Das Rundschreiben finden Sie hier.



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