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10.07.2019

Berlin: Neue Wertgrenzen für Bauleistungen zu Wohnzwecken

Von: forum vergabe e.V.

Berlin hat im Vorgriff auf die Einführung der VOB/A 2019 im Zuge der Überarbeitung des § 55 der Landeshaushaltsordnung (LHO) Wertgrenzen für Bauleistungen zu Wohnzwecken eingeführt. Grundlage dafür ist die entsprechende Regelung in § 3a Abs. 2, Abs. 3 VOB/A 2019.

Dies geht aus dem Rundschreiben „Neuregelung der Wertgrenzen für Beschränkte Ausschreibung und Freihändige Vergabe von Bauleistungen zu Wohnzwecken nach VOB/A 2019“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hervor, das die Senatsverwaltung für Finanzen mitgezeichnet hat (vgl. Rundschreiben SenStadtWohn V M Nr. 01/2019 vom 6.3.2019).

Die danach geltenden Wertgrenzen für Bauleistungen zu Wohnzwecken sind bis zum 31.12.2021 befristet. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Beschränkte Ausschreibung ohne Teilnahmewettbewerb für jedes Gewerk bis zu einem Auftragswert von 1.000.000,- € netto zulässig, die Freihändige Vergabe bis zu einem Auftragswert von 100.000,- € netto.

Das Rundschreiben definiert zudem, was Bauleistungen für Wohnzwecke sind. Ergänzend und klarstellend wird darauf hingewiesen, dass die Wertgrenzen für Bauleistungen, die nicht für Wohnzwecke vorgesehen sind, unverändert bleiben.

Sie finden das Rundschreiben hier.



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