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Vergabe

Vergaberechtliches Glossar

Projektant: Unternehmen, welches bereits an der Vorbereitung einer Ausschreibung mitgewirkt hat, z.B. bei der Erstellung des Leistungsverzeichnisses oder anderer Vergabeunterlagen. Darf sich auch als Bieter am Vergabeverfahren beteiligen, wenn Wettbewerbsverzerrungen ausgeschlossen werden können.

Rechtsschutz:
Auf welche Weise und wie effektiv R. im Vergabeverfahren gewährt wird, ist davon abhängig, ob die Schwellenwerte überschritten werden und ob der Zuschlag bereits erfolgte oder noch bevorsteht.

Schwellenwert:
Ob der prognostizierte Auftragswert oberhalb oder unterhalb des S. liegt, entscheidet über die im Vergabeverfahren anwendbaren Rechtsgrundlagen und über die Rechtsschutzmöglichkeiten. Insbesondere entscheidet die Über- oder Unterschreitung des S. darüber, welche Abschnitte der Vergabe- und Vertragsordnungen anwendbar sind. Der S. ist abzugrenzen von Wertgrenzen.

Sektorenbereich: Verkehr, Trinkwasser und Energieversorgung (SektVO) und Verteidigung und Sicherheit (VSVgV). Werden Aufträge vergeben, die einem Auftraggeber zu Ausübung von Tätigkeiten im S. dienen sollen, so sind oberhalb der Schwellenwerte die SektVO oder die VSVgV anzuwenden. Unterhalb der Schwellenwerte muss zwischen Öffentlichen und privaten Sektorenauftraggebern unterschieden werden. Bei Öffentlichen Sektorenauftraggebern ist Vergaberecht anzuwenden. Für private Sektorenauftraggeber besteht keine Verpflichtung Vergaberecht anzuwenden.

SektVO: Verordnung über die Vergabe von Aufträgen im Bereich des Verkehrs, der Trinkwasserversorgung und der Energieversorgung (Sektorenverordnung). Tritt für Beschaffungen oberhalb der Schwellenwerte, welche Tätigkeiten im Bereich Verkehr, Trinkwasser und Energieversorgung dienen sollen, an die Stelle der VgV sowie der Vergabe- und Vertragsordnungen.

Subunternehmer:
Erhält einen Unterauftrag, insbesondere durch Generalübernehmer oder Generalunternehmer.

TED-Datenbank:
Medium zur Publikation von Bekanntmachungen oberhalb der Schwellenwerte. Ist unter ted.europa.eu zu finden. Hier dürfen aber auch freiwillig Leistungen mit Auftragswerten unterhalb der Schwellenwerte oder auch Dienstleistungskonzessionen ausgeschrieben werden.

Teillos: Lose

Teilnahmewettbewerb: Eine besonderer Teil eines Vergabeverfahrens. Dient der Vorbereitung von Beschränkter Ausschreibung (Nichtoffenem Verfahren) und Freihändiger Vergabe (Verhandlungsverfahren). Mittels einer Bekanntmachung wird eine unbeschränkte Vielzahl von Interessenten zur Abgabe von Teilnahmeanträgen aufgefordert. Anhand der eingereichten Unterlagen wird insbesondere die Eignung der Interessenten untersucht. Die ausgewählten Interessenten erhalten sodann Gelegenheit als Bieter Angebote abzugeben. Ein T. ist regelmäßig dort durchzuführen, wo auf eine Öffentliche Ausschreibung verzichtet wird.

Unterauftrag: Wenn ein Auftragnehmer bzw. Bieter nicht alle ausgeschrieben Leistungen selbst erbringen kann oder will, wird er mittels eines U. einen Subunternehmer beauftragen.

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