Trendentwicklung der k- bzw. neu: k0-Faktoren aus Crash-Versuchen PKW 

Technik

Auch Vergleich zum k-Faktor-Diagramm von Ohmaè (Teil 1 von 2)

Ergänzung zum Titel

Da vom Autor mehrere Definitionen zum Begriff „k-Faktor“ geschaffen wurden, wurde der Begriff des „k-Faktors laut der Literatur“ umbenannt in die Definition „k0-Faktor“. Dies erfolgte ab dem Jahre 2000.

Die verschiedenen Definitionen s. unter Beschreibung, nämlich (Stoßzahl, Stoßziffer, k-Faktor):

k-Faktor =^ k0-Faktor

kDef-Faktor

k0Def-Faktor

Bei einer Kollision Kfz gegen Kfz, und dabei haben beide Fahrzeuge keine deformierbare Front- bzw. Heckschürze, wurde festgestellt, dass der Größe nach der k-Faktor (Stoßziffer, Stoßzahl) eine gewisse Ähnlichkeit zum k-Faktor laut maximaler bleibender Deformationstiefe (d) hatte.

k-Faktor = 1 – d ... mit Vorbehalt ddyn

Dies wurde auch festgestellt bei der Auswertung der Componenten-Crashtest-Versuche.

Durch die vermehrte Einführung der weichen, sehr nachgebenden und immer mehr nachgebend werdenden Schürzen an den Fahrzeugen (Front bzw. Heck) konnte dieses System so nicht mehr aufrechterhalten werden – es wurde das k0-Faktor-System geschaffen.

(k-Faktor – neu: kDef-Faktor) = kDef = 1 – d ... mit Vorbehalt ddyn

Im Hinblick darauf war in weiterer Folge zur Berechnung der Insassenbelastung über die mittlere relative Kollisionsgeschwindigkeit in der Kompressionsphase die gesamte dynamische Deformation dieser Kollisionsphase zu erweitern in:

dynamische Deformationstiefe ddyn auf ddyn-kraftlos und dynamische Deformationstiefe ddyn auf ddyn-bei Kraft durch Steifigkeit. Diese Änderung bringt eine kleinere Kompressionszeit und damit eine größere mittlere Beschleunigung in der Kompressionsphase (Näheres s. in meinen Berichten „Insassenbelastung“, „HWS – Das Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS)“ und „Zusammenfassung + Vergleiche zu AZT-RepCrash u. AGU“.

In diesem Bericht wird geprüft, ob das k-Faktor-Diagramm laut Ohmaè aufrechterhalten werden kann oder nicht. 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 3 / 2019 auf Seite: 7
Ing. Wolfgang Huber, St. Pölten, Österreich

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