Steuerliche Abzugsmöglichkeiten von PKW-Aufwendungen des Kfz- Sachverständigen im Jahre 2019

Sachverständigenwesen

Privater Nutzungsanteil

In aller Regel benutzt der Kfz-Sachverständige seinen PKW beruflich und privat. Da das Finanzamt nur den beruflich veranlassten Teil der Aufwendungen für den PKW als Praxisausgaben anerkennt, ist eine Aufteilung der Gesamtaufwendungen entsprechend der Nutzungsverhältnisse erforderlich.

Die private Nutzung eines ansonsten betrieblich genutzten Kfz durch den Kfz-Sachverständigen ist für jeden Kalendermonat mit 1 % des inländischen Listenpreises zum Zeitpunkt der Erstzulassung – zuzüglich der Kosten für Sonderausstattungen und einschließlich der Umsatzsteuer – als geldwerter Vorteil zu versteuern. Die Anwendung der 1 %-Regelung ist auf Fahrzeuge des notwendigen Praxisvermögens, deren betriebliche Nutzung also mehr als 50 % beträgt, beschränkt. Anderenfalls kann die private Nutzung nur noch anhand der tatsächlichen Aufwendungen ermittelt werden. Allerdings setzt der Ansatz der anteiligen tatsächlichen Kosten für Privatfahrten voraus, dass die gesamten für den PKW entstandenen Aufwendungen durch Belege und das Verhältnis der privaten zu den betrieblichen Fahrten durch ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch nachgewiesen werden (§ 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 und 3 sowie § 8 Abs. 2 Satz 2 EStG). Für Elektroautos gibt es eine steuerbegünstigte Sonderregelung.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 3 / 2019 auf Seite: 25
Dipl.-Vw. Dr. Hans-Ludwig Dornbusch, St. Augustin

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