Schadenssteuerung – das Märchen in immer neuem Gewand

Sachverständigenwesen

Regelmäßig wird die Schadenssteuerung als das Allheilmittel zur Senkung der Schadenskosten propagiert. Gerade in den letzten Monaten wird dieses Thema verknüpft mit den Vorteilen der Schaden-App, über die der Versicherungsnehmer oder der Geschädigte Bilder seines geschädigten Fahrzeuges scheinbar dem Versicherer übermittelt und dieser auf der Grundlage der erhaltenen Bilder die Schadenshöhe ermittelt und zugleich einen Vorschlag unterbreitet, in welcher Werkstatt das Fahrzeug instand gesetzt werden kann.

Nach aktuellen Erhebungen der DAT wird ein Drittel der Kaskoschäden zwischenzeitlich gesteuert. Die Bedeutung der Schadenssteuerung erkennt man nicht zuletzt daran, dass es sogar einen Verband der Partnerwerkstätten der Versicherer gibt und die Vogel Communications Group in Würzburg neben den Würzburger Karosserie- und Schadenstagen einen eigenen Kongress für Partnerwerkstätten plant. In allen Systemen der unterschiedlichsten Versicherer geht es darum, die Kosten der Schadensfeststellung zu minimieren und die konkrete Schadensbehebung in Werkstätten durchführen zu lassen, die den beteiligten Versicherern erhebliche Rabatte einräumen. Darüber hinaus wird im Haftpflichtschaden Wert darauf gelegt, dass erst gar nicht der Versuch unternommen wird, einen Sachverständigen oder gar einen Rechtsanwalt einzuschalten.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 2 / 2019 auf Seite: 27
Elmar Fuchs, Rechtsanwalt, Potsdam

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