Porsche hat den CO2- Ausstoß pro Auto um 75 Prozent reduziert

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Porsche hat in Produktion und Logistik den CO2-Ausstoß pro gebautem Fahrzeug seit 2014 um mehr als 75 Prozent reduziert. Den entsprechenden Energieverbrauch hat der Sportwagenhersteller im selben Zeitraum um etwa 31 Prozent gesenkt. Gleichzeitig ist die Zahl der produzierten Fahrzeuge um 82 Prozent gestiegen: von 101.449 (2014) auf 184.791 Einheiten im vergangenen Jahr. Dies geht aus dem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht für 2018 hervor.

Die Nachhaltigkeit des Unternehmens ermittelt Porsche mit dem Kennwert „Umweltentlastung Produktion“. In ihn fließen neben den CO2-Emissionen und dem Energieverbrauch unter anderem die genutzte Gesamtfrischwassermenge und die verwendete Menge flüchtiger, organischer Verbindungen (VOC). So kommen in der Produktion 34 Prozent weniger Lösungsmittel zum Einsatz als noch 2014. Der Wasserverbrauch pro Fahrzeug wurde um 20 Prozent verringert.

Dass Porsche seine CO2-Emissionen in fünf Jahren um drei Viertel herunterfahren konnte, liegt vor allem an der Nutzung von TÜV-zertifiziertem Strom aus regenerativen Quellen. Seit Anfang 2017 produziert der Sportwagenhersteller mit „gekoppeltem“ Naturstrom – mit Herkunftsnachweis, woher der Strom physisch stammt. Auch seinen innerdeutschen Logistikverkehr auf der Schiene wickelt Porsche mittlerweile klimaneutral ab.

Darüber hinaus arbeitet der Sportwagenhersteller über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg daran, seine Umweltauswirkungen zu reduzieren. So wird der Taycan, der erste vollelektrische Sportwagen der Marke, CO2- neutral produziert werden. Für die Neugestaltung des Werks 4 am Stammsitz Zuffenhausen erhielt Porsche zudem als erstes Unternehmen überhaupt eine „Platin“-Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen. An der Fassade kommt erstmals eine Stickstoffdioxid- schluckende Oberflächentechnologie zum Einsatz. Die Beschichtung spaltet bei Sonneneinstrahlung und bereits geringer Luftfeuchtigkeit die aufgenommenen Schadstoff-Partikel in die Bestandteile Wasser und Nitrat. In einem ersten Pilotprojekt testet Porsche die NOx-absorbierende High- Tech-Fassade auf einer 126 Quadratmeter großen Fläche, was circa zehn Parkplätzen entspricht. Sie verrichtet die Arbeit von zehn Bäumen.

Damit wachsende Mitarbeiterzahlen nicht auch eine zunehmende Verkehrsbelastung bedeuten, hat Porsche zudem ein betriebliches Mobilitäts-Management etabliert. Hierzu gehören unter anderem das „Job-Ticket“ – eine vom Unternehmen bezuschusste Fahrkarte für den ÖPNV – sowie das „Feinstaub-Ticket“, das allen Mitarbeitern der Standorte im Stuttgarter Raum eine kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel bei Feinstaubalarm ermöglicht. Ein flächendeckendes Parkraummanagement lässt freie Parkplätze leicht erkennen. Die Porsche-Mitfahr-App „Two Go“ ist ein Angebot, mit der Mitarbeiter schnell und praktisch Fahrgemeinschaften bilden können. Und auch mit der Einführung des „Mobilen Arbeitens“ hilft der Sportwagenhersteller, den Verkehr in Spitzenzeiten zu entlasten.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 3 / 2019 auf Seite: 4
Red.

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