Jeder dritte Autofahrer „vergißt“ Schulterblick

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Über ein Drittel der Auto- und Radfahrer missachtet regelmäßig Verkehrsregeln. Laut einer Studie des Autoclub Europa (ACE) sind rund 40 % der Auto- und knapp 36 % der Radfahrer Verkehrsregeln häufig egal. Sie setzen sich regelmäßig über die einschlägigen Vorschriften hinweg, missachten sie aus Unaufmerksamkeit, Zeitnot, Bequemlichkeit oder Rücksichtslosigkeit. Ganz oben auf der Liste der häufigsten Verstöße gegen Verkehrsregeln, die der Verkehrsclub bei Autofahrern beobachtete, steht demnach der fehlende Schulterblick.

Nahezu jeder dritte Autofahrer vergewissert sich beim Abbiegen nicht vorher mit einem Blick über die Schulter nach hinten, dass dies ohne Behinderung oder Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs möglich ist. So geht etwa die Unfallforschung der Versicherer (UDV) davon aus, dass bei 90 % der so genannten Abbiegeunfälle den Autofahrer die Hauptschuld trifft: Fahrradfahrer werden vielfach übersehen.

Als weitere häufige „Sünden“ von Autolenkern registrierte der ACE unterlassenes Blinken, die Nutzung von Smartphones am Steuer, Fahren bei Rot und das Missachten der Vorfahrt anderer im Kreuzungsbereich.

In der Kategorie Fehlverhalten von Radfahrern listet der Verkehrsclub ganz oben den Trend auf, sich über das Gebot hinwegzusetzen, den Fußgängerüberweg freizuhalten. Nahezu jeder fünfte Radler hält sich demnach nicht an das Verbot, Fußgängerüberwege zu überfahren. Als weitere oft vorkommende „Nachlässigkeiten“ von Radfahrern bemängelt der ACE, dass vor dem Abbiegen kein entsprechender Hinweis mit dem Arm gegeben wird, Fahren bei Rotlicht an der Ampel sowie das Benutzen der Straße statt des Radweges an einer Kreuzung.

(Quelle: ACE und Auto-Medienportal.de)

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 5 / 2019 auf Seite: 5
Red.

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