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Sachverständigenwesen

Wie aussagekräftige Beweisfotos entstehen – Teil 4: Hilfsmittel

Bei guten Lichtverhältnissen und deutlichen Schäden sind Fotos schnell und leicht gemacht. Bei schlechten Lichtverhältnissen oder weniger deutlichen Schäden helfen verschiedene Hilfsmittel.

Ein Hilfsmittel kann ein größeres Blitzgerät sein. Durch die stärkere Leistung lassen sich Fahrzeuge oder Fahrzeugteile besser ausleuchten (Fotos 1 und 2). Auch ein Stativ ist ein gutes Hilfsmittel bei schlechten Lichtverhältnissen, u.a., um längere Belichtungszeiten zu nutzen, ohne die Fotos zu verwackeln (Fotos 3 und 4). Stative gibt es in verschiedenen Größen und für verschieden schwere Kameras. Für Kompaktkameras reicht ein Mini-Stativ, für Spiegelreflexkameras ist ein stabileres Stativ notwendig. Die Hersteller geben deshalb an, bis zu welchem Kameragewicht der Stativkopf geeignet ist. Ob Kugelkopf oder 3-Wege-Neiger ist der persönlichen Vorliebe überlassen.

Bei Aufnahmen von Dellen helfen gleichmäßig strukturierte Flächen. Spiegelt sich eine glatte strukturlose Fläche, ist keine Delle zu sehen (Fotos 5–7). Spiegelungen von strukturierten Flächen heben Dellen deutlicher hervor. Strukturierte Flächen können Metalltore, Zäune oder Wellblechwände sein (Fotos 8–10). Reflektoren mit Streifenoder Karomuster sind flexibler. Sie sind transportabel und somit überall einsetzbar (Fotos 11 und 12). Außerdem lassen sie sich so drehen, dass der Schaden optimal zu sehen ist (Fotos 13–19).

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 6 / 2018 auf Seite: 7
Sabine Unterderweide, Fotografenmeisterin, Ettlingen

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