Der Sachverständige im Spannungsfeld der Interessenlagen

Sachverständigenwesen

„Der Ton macht die Musik“ heißt es immer wieder, wenn etwas gesagt worden ist, was der betroffenen Person zuwider ist. Das kann natürlich auch auf eine schriftliche Formulierung zutreffen. Dann wird gerne über den Tonfall oder über die Wortwahl gemeckert, um eine Aussage und damit zugleich den Sachverständigen für andere Personen als „unannehmbar“ hinzustellen.

Es gibt ein altes Gesetz in der Verhandlungstaktik, welches besagt, dass man sich irgendetwas heraussuchen muss, womit man den Vortrag seines Kontrahenten zumindest deutlich infrage stellen kann, um ihn in Misskredit zu bringen. Mit dieser einfachen Taktik soll von den relevanten Argumenten abgelenkt werden, was durchaus immer wieder gelingt. Mit den wirklich relevanten Argumenten muss man sich ja nicht mehr auseinandersetzen, wenn es auch nur vordergründig gelungen ist, den Sachverständigen erst einmal zu disqualifizieren.

Da hat man es oftmals mit substanzlosen Behauptungen zu tun

Behauptungen aller Art gehören zu den Registern, mit denen die Aussagen der Sachverständigen untergraben werden sollen. Während die Ergebnisse in unabhängigen Gutachten vom Sachverständigen immer kompetent begründbar sein müssen, gilt das nicht für die Argumentationen der übrigen betroffenen Personen, einschließlich der hinzugezogenen Prüfer von Gutachten. Da hat man es oftmals mit substanzlosen Behauptungen zu tun.

Es gehört zu den allgemeinen Regelungen, dass nach den Gründen einer Sacheinschätzung ganz sachlich(!) gefragt werden sollte. Trotzdem wird immer wieder versucht, einen Disput anzuzetteln. Bei einer Diskussion gibt es schließlich immer die Möglichkeit, auch unsachlich zu argumentieren und sein Gegenüber anzugreifen.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 5 / 2019 auf Seite: 15
Christian Hoffmann, Kfz-Sachverständiger, Bad Salzuflen

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