Der Sachverständige im Spannungsfeld der Interessenlagen

Sachverständigenwesen

Fortsetzung des Beitrags aus Heft 6/2018

Es ist eine Binsenweisheit, dass Fehler zum Leben gehören. Trotzdem mag es niemand, wenn ihm ein Fehler unterlaufen ist. Da es bei der Arbeit der Sachverständigen jedoch um die sachliche Beantwortung von Fragen geht, sollte die Eitelkeit bei dieser Tätigkeit keine Rolle spielen.

Bei Fehlern sollte es immer nur darum gehen, dass etwas nicht so ist, wie es (sachlich gesehen) sein sollte, was dann korrigiert werden sollte. Damit ist es aber oftmals nicht genug.

Wenn im Gutachten eines Sachverständigen irgendein Fehler entdeckt wird, dann stürzen sich die Verteidiger oder die Vertreter der unterliegenden Partei gerne mit recht bissigen Kommentaren darauf. Fehler werden dann gerne benutzt, um ansonsten begründete Forderungen abzuschmettern. Gegebenenfalls wird dann gnadenlos auf den Sachverständigen verbal eingeprügelt, indem ein Fehler aufgebauscht wird und darüber versucht wird, den Sachverständigen als „fachlich inkompetent“ abzuschießen. Eine solche Disqualifikation kann sowohl sehr peinlich als auch geschäftsschädigend werden.

„Unberechtigte Vorwürfe“ oder Verallgemeinerungen, welche geeignet sind, die Fähigkeiten oder die Sorgfalt des Sachverständigen in ein schlechtes Licht zu rücken, sollten ohne eine Hemmschwelle kurz und sachlich, ganz ruhig, aber bestimmt zurückgewiesen werden. Würde man sich gegen solche Herabwürdigungen nicht wehren, könnte das als eine Bestätigung der falschen Vorwürfe gewertet werden.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 1 / 2019 auf Seite: 9
Christian Hoffmann, Kfz-Sachverständiger, Bad Salzuflen

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