Der digitalisierte Unfallschaden – Renditeende bei K&L?

Sachverständigenwesen

Der klassische Karosseriefach- und Lackierbetrieb weiß am ehesten, dass und wie im K&L-Bereich Erträge zu erwirtschaften sind, aber insbesondere die großen fabrikatsgebundenen Autohäuser vernachlässigen häufig die Optimierung des K&L-Geschäfts.

Dies wird nachvollziehbar, betrachtet man nur die reinen Umsatzzahlen in einem fabrikatsgebundenen Autohaus. Aber spätestens, wenn man versteht, dass Umsatz allein nicht satt macht, müsste man eigentlich auch zu der Erkenntnis kommen, Fehler im Service- Geschäft wirksam zu bekämpfen.

Es gibt ältere Berechnungen, wonach der Service nur 25 % des Umsatzes eines fabrikatsgebundenen Betriebes ausmacht – aber 80 % des Gewinnes.

Keine Frage, dass die Vorzeichen – jedenfalls im Neuwagen- und Gebrauchtwagenbereich – nicht besser geworden sind. Die Dieselthematik drückt auf das Preisniveau – insbesondere der Euro-5- Fahrzeuge. Im Neuwagengeschäft werden seit Jahren die Fahrzeuge nur noch durch hohe Nachlässe in den Markt gedrückt, was wiederum im Ergebnis auch Auswirkungen auf das Gebrauchtwagenpreisniveau hat.

Gerade in den letzten Jahren ist es also nicht gelungen, das umsatzstarke Handelsgeschäft „Gebrauchtfahrzeuge und Neufahrzeuge“ zu stabilisieren.

Zu oft steht im Übrigen der Händler im direkten Wettbewerb zu einer Niederlassung. Eigentlich kann man aus Sicht eines Käufers nur dazu raten, das günstigste Angebot eines Händlers einzuholen und anschließend zu einer Niederlassung zu gehen, um ein noch günstigeres Angebot zu erhalten.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 5 / 2019 auf Seite: 18
Elmar Fuchs, Rechtsanwalt, Potsdam

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