Diskussion um Datenqualität

Sachverständigenwesen

Immer wieder wird die Frage diskutiert, welche Qualität die Daten der Kalkulationsdatenanbieter für die Unfallschadensinstandsetzung haben, wie hoch die Fehlerquote ist oder ob es signifikante Unterschiede zwischen den verschiedenen Systemanbietern gibt.

Oft wird in diese Diskussion auch die Thematik des Lackkalkulationssystems einbezogen und allzu oft wird überdies der Eindruck erweckt, als ob die Kalkulationsdaten in Stein gemeißelt sind.

Ganz maßgebend tragen hierzu die sogenannten Prüfberichte bei, die regelmäßig darauf verweisen, dass sich die Kürzung der Reparaturrechnung oder des Gutachteninhaltes aus der strikten Anwendung der Herstellerweisungen bei gleichzeitiger Bezugnahme auf ein Kalkulationssystem ergibt.

Herstellerdaten

Dass im Rahmen der Unfallschadensabwicklung von interessierter Seite auf Herstellervorgaben verwiesen wird, ist nicht neu. Entweder wurde von Geschädigtenseite darauf verwiesen, dass bestimmte Instandsetzungsmaßnahmen aufgrund der Vorgaben des Herstellers erforderlich seien, während umgekehrt der regulierungspflichtige Versicherer Kürzungen damit begründet, dass bestimmte Leistungen nach Herstellervorgaben nicht vorgesehen seien.

Der hohe Automatisierungsgrad der Kürzungsberichte hat dazu geführt, dass die Zahl der Kürzungen in erheblichem Umfang angestiegen ist und heute nahezu jeder Schadensfall elektronisch überprüft wird.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 5 / 2018 auf Seite: 15
Elmar Fuchs, Rechtsanwalt, Potsdam

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