Digitalisierung – Ersetzt der Computer bald schon den Kfz-Sachverständigen?

Sachverständigenwesen

Ein Beitrag in der FAZ mit der Überschrift „Der vollautomatische Kfz-Sachverständige“ hat in den letzten Tagen zumindest für Verunsicherung gesorgt.

In dem Artikel wurde der Eindruck erweckt, dass der Kfz-Sachverständige künftig entbehrlich sei, da die Unfallschadenshöhe vollautomatisiert nur anhand der gefertigten Lichtbilder ermittelt werden könne. Das britische Versicherungsunternehmen Tractable habe anhand von Millionen Schäden bereits den Nachweis erbracht, dass die digitalisierte Schadensfeststellung möglich sei.

Ein Vertreter der Allianz-Versicherung, die außerhalb Deutschlands das System bereits testen würde, wird mit der Aussage zitiert, dass das, was ein Mensch anhand von Lichtbildern erkennen könne, auch durch die Maschine möglich sei. Überdies wirbt beispielsweise die Allianz in Österreich mit der „Allianz Schaden Express App“ damit, dass nach wenigen Sekunden feststehen würde, wie viel Geld der geschädigte Versicherungsnehmer erhält.

Es spricht vieles dafür, dass hier durchaus auch wirtschaftliche Interessen dafür verantwortlich sind, dass ein derartiger Beitrag in FAZ, FOCUS und BILD lanciert wird. Vor einiger Zeit bereits gab es in der FAZ einen ähnlichen Beitrag über das „innovative Unternehmen“ Control€xpert. Auch bei diesem Beitrag war durchaus die Frage erlaubt, warum sich ein seriöses Presseorgan ohne kritische Nachfrage zum verlängerten Arm eines einzelnen Unternehmens macht.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 3 / 2018 auf Seite: 16
Elmar Fuchs, Rechtsanwalt, Potsdam

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