Achtung: Regulierungsfallen

Recht

Die Bearbeitung eines Unfallschadens hat sich nachhaltig verändert. Diese Veränderungen betreffen den Kfz-Betrieb, den Sachverständigen, aber vor allen Dingen auch den Rechtsanwalt. Der Auslöser dieser Veränderungen ist in der Regel der regulierungspflichtige Versicherer.

Die auch als Bibel des Schadensersatzrechts bezeichnete Vorschrift des § 249 BGB besagt in ihrer Abstraktion alles und doch auch so gut wie nichts:

§ 249 BGB – Art und Umfang des Schadensersatzes

(1) Wer zum Schadensersatz verpflichtet ist, hat den Zustand herzustellen, der bestehen würde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten wäre.

(2) Ist wegen Verletzung einer Person oder wegen Beschädigung einer Sache Schadensersatz zu leisten, so kann der Gläubiger statt der Herstellung den dazu erforderlichen Geldbetrag verlangen. Bei der Beschädigung einer Sache schließt der nach Satz 1 erforderliche Geldbetrag die Umsatzsteuer nur mit ein, wenn und soweit sie tatsächlich angefallen ist.

Das entscheidende Wort dieser Vorschrift lautet „erforderlich“. Dies ist schon seit 2.000 Jahren so, aber erst in den letzten fünf Jahren wird jede einzelne Schadensposition und jeder einzelne Cent im Hinblick auf die Erforderlichkeit hin überprüft.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 1 / 2018 auf Seite: 14
Elmar Fuchs, Rechtsanwalt, Potsdam

Ein-/Ausblenden

Interesse an einem Abonnement?

Hier finden Sie alle Informationen zu

  • einem Jahres-abonnement mit Prämie

  • einem Kennenlern-Abonnement

    sowie

  • der Zusendung eines kostenlosen Probeheftes

Ihr Ansprechpartner

Ein-/Ausblenden

Waldemar Buczek

Tel.: (0221) 97668-333
Fax: (0221) 97668-344