REACH-Workshop 2019

REACH versus Arbeitsschutz | Probleme - Herausforderungen - Lösungen

6. November 2019 in Köln

Thema: REACH versus Arbeitsschutz | Probleme - Herausforderungen - Lösungen

 

Ziel des Workshops:

Der REACH-Workshop 2019 gibt Ihnen durch Beiträge aus der Sicht verschiedener Stakeholder (Behörden, Verbände, Anwender) aktuelle Informationen und ermöglicht darüber hinaus einen offenen Gedankenaustausch sowie konstruktive Diskussionen.

Hintergrund:

Die REACH-Verordnung und das Arbeitsschutzrecht - sowohl die Europäischen Richtlinien für den Arbeitsschutz als auch die nationale Gesetzgebung - gelten parallel, sie sind allerdings nicht unabhängig voneinander. In den letzten Jahren sind umfangreiche Überlappungen und Schnittstellen aufgetreten, die in der Praxis zu großen Herausforderungen führen und immer deutlicher sichtbar werden.

Es stellt sich die Frage, wie diese beiden Rechtsbereiche miteinander gestaltet und gelebt werden. Im Arbeitsschutzrecht kommt der Gefährdungsbeurteilung für jeden einzelnen Arbeitsplatz auch im stoffbezogenen Arbeitsschutz eine zentrale Rolle zu, während unter REACH stoff- und szenariobezogene Risikobeurteilungen erforderlich sind. Seit Jahren ist eine verstärkte Einflussnahme durch REACH auf den Arbeitsschutz erkennbar:

  • Beschränkungen machen Vorgaben für den Arbeitsschutz in Form von de-facto-Arbeitsplatzgrenzwerten oder Schulungsverpflichtungen.
  • Im REACH-Zulassungsverfahren werden Vorgaben zu Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz und zu Arbeitsplatzmessungen gemacht.
  • Die ECHA wird von der Europäischen Kommission beauftragt, Vorschläge für Arbeitsplatzgrenzwerte zu erarbeiten.


Preis:

verlängerter Frühbucherpreis bis zum 31.08.2019: 480,00 € zzgl. MwSt.

regulär: 580,00 € zzgl. MwSt.

Preis für REACH plus-Abonnenten und/oder Gefahrstoffrecht-Abonnenten: 480,00 € zzgl. MwSt.

Bei gleichzeitiger Anmeldung von zwei oder mehr Teilnehmern erhalten alle Teilnehmer zusätzlich 10% Rabatt auf den Workshop-Preis!

 

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Hartmut Scheidmann ist Partner der Anwaltskanzlei Redeker Sellner Dahs, Büro Berlin. Hartmut Scheidmann studierte nach einer kaufmännischen Ausbildung in der Industrie Rechtswissenschaften in Berlin und Freiburg. Seine ersten beruflichen Stationen waren an der Freien Universität Berlin und in der Treuhandanstalt. Im Jahr 1994 wurde er Anwalt mit Schwerpunkt im öffentlichen Recht, 1999 trat er in die Anwaltskanzlei Redeker Sellner Dahs ein. Seine heutigen Tätigkeitsschwerpunkte umfassen deutsches sowie europäisches Umwelt- und Wirtschaftsverwaltungsrecht, insbesondere Chemikalien- und Stoffrecht, Immissionsschutzrecht, Altlasten- und Abfallrecht. ...mehr

 

 

Dr. Mirjam Merz

BERUFLICHER WERDEGANG:
Bundesverband der Deutschen Industrie e. V.
10/2011 – heute    Referentin in der Abteilung Umwelt, Technik und Nachhaltigkeit
•    Vertretung von Positionen des BDI in folgenden Themenbereichen:
- Technischer Arbeitsschutz (10/2011 bis heute)
- Stoffpolitik/REACH (05/2013 bis heute)
- Normung und Akkreditierung (10/2011 bis 05/2013)
- Produktsicherheit und Marktüberwachung (10/2011 bis 05/2013)

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Dr. Urs Schlüter ist Diplom-Chemiker und hat sein Studium an den Universitäten in Dortmund, Münster und Raleigh (North Carolina), USA, absolviert.

Seit 2002 ist Urs Schlüter bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) angestellt und dort überwiegend beschäftigt mit

  • Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, Schwerpunkt Biozid-Produkte,
  • Schutzmaßnahmen bei dermaler Belastung gegenüber Gefahrstoffen und
  • dem europäischen Verfahren zur Bewertung von bioziden Wirkstoffen.

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Dr. rer. nat. Martin Wieske

Arbeits- und Gesundheitsschutz, Chemikalienrecht WirtschaftsVereinigung Metalle (WVMetalle)

− Mitglied der Arbeitsgruppe „Chemische Stoffe am Arbeitsplatz“ (WPC) des Beratenden Ausschusses Sicherheit und Gesundheit (ACSH) der europäischen Kommission
− Chair der Eurometaux (EM) Gruppe Risk Assessment and Classification and Labelling
− Mitglied des BMAS Beratungsgremiums „Ausschuss für Gefahrstoffe“ (AGS)
− Stellvertretender Leiter des Unterausschusses I („Gefahrstoffmanagement“) des Ausschusses für Gefahrstoffe
− Mitglied des Unterausschusses III („Gefahrstoffbewertung“) des Ausschusses für Gefahrstoffe
− Leiter der UA I Arbeitskreise „Risikokonzept“ und „REACH“
− Leiter des UA II Arbeitskreises zur TRGS 561 „Tätigkeiten mit krebserzeugenden Metallen und ihren Verbindungen“

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Dr. Ruth Moeller, zertifizierte Toxikologin (ERT), lebt in Trier und ist Grenzgängerin ins benachbarte Grossherzogtum Luxemburg. Sie studierte Angewandte Umweltwissenschaften an der Universität Trier und Toxikologie an der Medizinischen Universität Wien. Im Jahr 2007 promovierte sie auf dem Gebiet der Molekularen Toxikologie. Seit 2011 arbeitet sie für das Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST). Ihre Hauptaktivitäten konzentrieren sich auf die regulatorische Toxikologie, Risikobewertung und die Umsetzung der europäischen Chemikalienverordnungen REACH und CLP. Sie ist Mitglied des Ausschusses für Risikobeurteilung (RAC) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) seit 2015, Mitglied der Ad-hoc-Gruppe der OECD zur Substitution schädlicher Chemikalien, sowie Mitglied des leitenden Ausschusses der Belgischen Toxikologengesellschaft (Beltox).

 

 

Dr. Andrea Mayer-Figge leitet das Referat Chemikaliensicherheit, Gefahrstoffe, Biostoffe und Arbeitsmedizin  im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie ist Mitglied verschiedener Arbeitsgruppen auf nationaler sowie europäischer Ebene bei der Europäischen Chemikalienagentur. Ferner wirkte sie in Twinning-Projekten in Osteuropa sowie Israel und Jordanien als Expertin für Fragen des Chemikalienrechts mit.

 

 

Jochen Dettke hat in Bayreuth Geoökologie mit den Schwerpunkten Umweltchemie und Umweltrecht studiert. Seine Diplomarbeit hat er über Xenoöstrogene (Stoffe mit hormoneller Wirkung) verfasst, ein Thema, das uns jetzt bei der SVHC-Kandidatenliste wieder einholt. Seit 2001 arbeitet er bei DEKRA, dort ist er als Produktmanager für das Thema Chemikalienrecht zuständig. Hier berät er Unternehmen der unterschiedlichsten Größen zu den Anforderungen von REACH, CLP und Gefahrstoffmanagement und ist auch als sachkundige Person nach § 5 Chemikalienverbots-Verordnung tätig. Darüber hinaus ist er Referent für Verbände und auf Tagungen rund um die aktuellen Themen des Chemikalienrechts. Seit 2008 ist er Mitherausgeber des Informationsdienstes REACH plus im Bundesanzeiger Verlag.

 

 

Dr. Uwe König

Studium und Promotion der Chemie und Elektrochemie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Schwerpunkt Schichteigenschaften.

Nach der Promotion Arbeiten in Wissenschaft und Grundlagenforschung und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Elektrochemischer Forschungsinstitutionen AGEF e.V. sowie stellv. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik (DGO e.V.).

Schwerpunkt Arbeiten zur industriellen Umsetzung und Technologieentwicklung in den wichtigen Zukunftsbereichen Produktionstechnik und Energietechnologie am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung sowie am Zentrum für Brennstoffzellentechnik.

Seit 2013 Konzentration auf Arbeiten zum Thema REACH und Chemikaliensicherheit in der Oberflächentechnik mit den Schwerpunkten Forschung und Entwicklung.

 

 

 

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