REACH-Workshop 2016

SVHC in Erzeugnissen – Umsetzung des EuGH-Urteils

10. März 2016 Mercure Hotel Koeln Belfortstrasse

Der EuGH hat in seinem Urteil vom 10. September 2015 verbindlich entschieden, dass sich die Informationspflichten nach den Artikeln 7 Abs. 2 und 33 der REACH-Verordnung nicht nur auf das ge- bzw. verkaufte Produkt beziehen, sondern auch auf alle darin enthaltenen Bauteile, die die Erzeugnisdefinition erfüllen.

Aufgrund dieser Klarstellung muss sich die bisherige, von der EU-Kommission und der ECHA unterstützte Praxis zu den Informationspflichten in der Lieferkette bezüglich der im Erzeugnis enthaltenen Kandidatenstoffe ändern: Jetzt muss der Abnehmer bereits informiert werden, wenn der Schwellenwert von 0,1 % in einem Bauteil überschritten ist. Damit stehen viele Handelsunternehmen und auch produzierende Unternehmen vor großen Herausforderungen.

Ziel des Workshops ist es, Standpunkte zwischen Behörden, Verbänden und betroffenen Unternehmen auszutauschen, offene Fragen zu beantworten und praxisgerechte Lösungen für die Umsetzung der neuen Anforderungen zu erörtern.

  • Aussagen und Folgen des EuGH-Urteils aus rechtlicher Perspektive
  • Umsetzung des Urteils durch die Behörden, insbesondere Leitlinien und Hilfestellungen
  • Konsequenzen für die deutsche Industrie, Belastungen und Lösungsoptionen
  • Konsequenzen für den Handel, Belastungen und Lösungsoptionen
  • Bisherige Erfahrungen aus dem Vollzug mit REACH Art. 33 und der Kandidatenstoffe
  • Praxisbeispiele zum SVHC-Management in Handelsunternehmen
  • CRS (compliance risk screen) als Softwaretool zur materialbezogenen Beurteilung

09:30 Uhr   
Registrierung mit Begrüßungskaffee und Gebäck


10:00 Uhr   
Begrüssung und Einführung
Dr. Thomas Holtmann, BDI

10:10 Uhr   
Aussagen und Folgen des EuGH-Urteils aus rechtlicher Perspektive
Hartmut Scheidmann, Rechtsanwalt, Partner Redeker Sellner Dahs, Berlin


10:40 Uhr   
Umsetzung des Urteils durch die Behörden, insbesondere Leitlinien und Hilfestellungen
Dr. Angelina Weiß, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

11:20 Uhr   
Kaffeepause

11:40 Uhr   
Konsequenzen für die deutsche Industrie, Belastungen und Lösungsoptionen
Dr. Mirjam Merz, Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)

12:20 Uhr   
Konsequenzen für den Handel, Belastungen und Lösungsoptionen
Michael Faber, Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA)

13:00 Uhr   
Mittagspause

14:00 Uhr   
Bisherige Erfahrungen aus dem Vollzug mit REACH Art. 33 und der Kandidatenstoffe
Sibylle Wursthorn, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft


14:40 Uhr   
Praxisbeispiele zum SVHC-Management in Handelsunternehmen
Jochen Dettke, DEKRA Assurance Services GmbH

15:20 Uhr   
Kaffeepause

16:00 Uhr   
CRS (compliance risk screen) als Softwaretool zur materialbezogenen Beurteilung von Produkten
Martin Blumberg, thinkstep SE


16:40 Uhr   
Diskussion und Résumé

Praktische Lösungsansätze für die Umsetzung der rechtlichen Vorgaben in Ihrem Unternehmen.

Handel mit Erzeugnissen (Groß- und Einzelhandel, z.B. mit Consumer Goods, Elektronikerzeugnissen, Textilien, Spielzeug, Baumaterialien), produzierende Industrie (Konsum- und Investitionsgüter: z.B. Maschinen, Fahrzeuge, Elektroartikel),

  • Martin Blumberg, thinkstep SE
  • Jochen Dettke, DEKRA Assurance Services GmbH
  • Michael Faber, BGA, Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen
  • Dr. Thomas Holtmann, Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI), Abteilungsleiter Abteilung Umwelt, Technik und Nachhaltigkeit
  • Dr. Mirjam Merz, Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)
  • Hartmut Scheidmann, Anwaltskanzlei Redeker Sellner Dahs, Rechtsanwalt, Partner
  • Dr. Angelina Weiß, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
    Schwerpunkte:
    REACH – CLP – Biozid-Helpdesk und Bewertung von Stoffidentität
  • Sibylle Wursthorn, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

September 2014

Dossier Evaluierung und Identifizierung von SVHC

 

Februar 2012

Daten- und Kostenteilung im SIEF nach Ablauf der ersten Registrierungsfrist

 

 

Die Kurzvitae unserer Referenten finden Sie hier.

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Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.

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Hans Stender

T: + 49 (0)221 - 97668-343
F: + 49 (0)221 - 97668-288

Veranstaltungsort

Mercure Hotel Koeln Belfortstrasse
Belfortstrasse 9
50668  KOELN

Anfahrtsbeschreibung

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Anmeldung
Bitte nehmen Sie die Anmeldung auf dem Anmeldeformular vor.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden die Anmeldungen in der Reihenfolge des Eintreffens berücksichtigt.

Anmeldebestätigung
Wir bestätigen Ihnen zunächst den Eingang Ihrer Anmeldung per E-Mail. Tragen Sie daher bitte Ihre E-Mail-Adresse ein. Weitere Informationen und die Rechnung folgen per Post.

Teilnahmegebühr
Die Teilnahmegebühr für die Veranstaltung beträgt: 580,- € (excl. MwSt.) / 480,- € (excl. MwSt.) für Abonnenten des Informationsdienstes REACH- & CLP-Navigator, des Loseblattwerks Gefahrstoffrecht sowie für Mitarbeiter von Behörden.

Stornierung
Eine Stornierung ist kostenfrei bis 14 Tage vor der Veranstaltung möglich, danach wird die Teilnahmegebühr in voller Höhe erhoben. Ersatzteilnehmer können selbstverständlich benannt werden. Wir behalten uns Terminabsagen aus organisatorischen Gründen vor. In diesem Fall erhalten Sie
die bezahlten Gebühren zurück; weitergehende Ansprüche bestehen nicht.