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Lexikon Gefahrgut

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A

Absender

Gefahrgutrechtlich das Unternehmen, das selbst oder für einen Dritten gefährliche Güter versendet. Erfolgt die Beförderung aufgrund eines Beförderungsvertrages, gilt als Absender gemäß diesem Vertrag derjenige, der mit dem Beförderer einen Beförderungsvertrag abschließt; also der Hersteller eines gefährlichen Gutes (Produktionsbetrieb) oder ein Händler (Vertreiber eines gefährlichen Gutes), der mit einem Dritten den Beförderungsvertrag abschließt (z.B. einem Transportunternehmer), der damit zum Frachtführer wird. Beauftragen Hersteller oder Händler einen Dritten, die Beförderung zu besorgen, also nicht selbst durchzuführen, werden sie zum Auftraggeber des Absenders. Dies gilt auch für Hersteller oder Händler, die nicht unter eigenem Namen A befördern lassen. Wird kein Beförderungsvertrag abgeschlossen, gilt der Beförderer gleichzeitig als Absender. Typisch sind in diesem Falle Transporte des Herstellers oder Händlers mit eigenen oder geleasten Fahrzeugen. Absender können auch die Erzeuger von Abfällen sein, wenn das Vorhergesagte für sie zutrifft. Die vorstehenden Ausführungen gelten dann entsprechend. Im Beförderungspapier(-dokument) ist beim Transport gefährlicher Güter die Anschrift anzugeben. Im Seeschiffs- und Luftverkehr mit gefährlichen Gütern wird der Begriff Versender verwendet.

Absorbierendes Material

Material mit aufsaugenden und/oder stoßverzehrenden Eigenschaften, wird i.d.R. als Aufsaug- oder Polstermittel bei Verpackungen zum Schutz von Innenverpackungen mit gefährlichen Gütern verwendet.

ADR-Abkommen

Völkerrechtlich verbindliches Abkommen zur Regelung des Transportes gefährlicher Güter auf Straßen in Europa. Das Abkommen enthält in 17 Artikeln nur allgemeine Bestimmungen, insbesondere Begriffserläuterungen für Fahrzeuge, gefährliche Güter und internationale Beförderungen sowie Verfahrensvorschriften. Von der damaligen Bundesrepublik Deutschland auf der diplomatischen Konferenz 1957 unterzeichnet. Das Vereinigte Königreich hat bei der Unterzeichnung des Abkommens einen Vorbehalt in Form eines Zusatzprotokolls formuliert, der zusätzlich die Einhaltung der Bestimmungen für gefährliche Güter im Zu- und Ablauf zum Vereinigten Königreich auf Seeschiffen betrifft. Das Abkommen ist mit Protokoll vom 28. Oktober 1993 geändert worden.

ADR-Bescheinigung

Kurzbezeichnung für Bescheinigung über die Schulung der Führer von Kraftfahrzeugen für die Beförderung gefährlicher Güter.

Akute Toxizität

Umfasst die schädigenden Wirkungen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums (in der Regel 14 Tage) nach Verabreichung einer Einzeldosis einer Substanz auftreten.

Amtsblatt

Allgemein die Bezeichnung für die von einer Behörde in der Regel für einen Rechtsbereich herausgegebene Zeitschrift, in der Rechtsakte und Rechtsvorschriften verkündet sowie sonstige Erlasse, Entscheidungen und Beschlüsse bekanntgegeben werden, z.B. ABl. EU, Verkehrsblatt.

Außenverpackung

Der äußere Schutz einer Kombinationsverpackung oder einer zusammengesetzten Verpackung, einschließlich der Stoffe mit aufsaugenden Eigenschaften, der Polsterstoffe und aller anderen Bestandteile, die erforderlich sind, um Innengefäße oder Innenverpackungen zu umschließen und zu schützen.

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B

Batteriewagen

Bezeichnung für ein Eisenbahnfahrzeug für Gase der Klasse 2, das aus mehreren Elementen besteht, die durch ein Sammelrohr miteinander verbunden und dauerhaft auf dem Eisenbahnfahrzeug befestigt sind.

BCH-Code

Code for the Construction and Equipment of Ships Carrying Dangerous Chemicals in Bulk, Code für den Bau und die Ausrüstung von Schiffen zur Beförderung gefährlicher Chemikalien als Massengut. Bedeutet ohne Verpackung. Wird durch eine Starre Verweisung in § 2 der Gefahrgutverordnung See in Bezug genommen und muss daher im vorgeschriebenen Umfang unter Beachtung der Vorschriften dieser Nationalen Gefahrgutvorschrift befördert werden.

Beförderer

Beförderer im Sinne des ADR und des RID ist das Unternehmen, das die Beförderung mit oder ohne Beförderungsvertrag durchführt. Im Rahmen eines Beförderungsvertrages (Frachtvertrages) ist als Beförderer der Frachtführer (Straßen-, Schienen-, Binnenwasserstraßen, Luftverkehr) oder der Verfrachter (Seeverkehr) anzusehen.

Beförderung in loser Schüttung

Beförderung von unverpackten gefährlichen Gütern in Fahrzeugen oder Containern.

Befüller

Unternehmen, das die gefährlichen Güter z.B. in einen Tank, in ein Batterie-Fahrzeug, MEGC, in ein Straßenfahrzeug, in einen Wagen für die Eisenbahnbeförderung, Großcontainer oder Kleincontainer für gefährliche Güter in loser Schüttung einfüllt.

Begasung

Ausbringen eines gasförmigen Schädlingsbekämpfungsmittels zur Vernichtung tierischer Schädlinge in getrockneten landwirtschaftlichen Produkten (Getreide, Tabak usw.) in einem Lagerraum, Schiffsladeraum oder Container.

Begleitpapier

Zusammenfassender Begriff für Beförderungspapier und sonstige Unterlagen beim Transport gefährlicher Güter.

Beifahrer

Person, die sich berechtigt neben dem Fahrzeugführer auf einem Kraftfahrzeug, mit dem gefährliche Güter befördert werden, aufhält. In den internationalen und nationalen Gefahrgutvorschriften wird für bestimmte besondere gefährliche Güter die Anwesenheit eines Beifahrers ausdrücklich gefordert; insbesondere wenn gefährliche Güter der Klasse 1 befördert werden.

Berstdruck

Druck im Inneren eines Behälters oder Tanks, bei dem dieser unter Aufreißen der Wandung birst. Der Berstdruck liegt deutlich höher als der Prüfdruck.

Beschichtung

Oberflächenbehandlung von Materialien, z.B. durch Lackieren, Verzinnen, Verzinken, Gummieren etc.

Beschriftung

Wird zusammenfassend für die Kennzeichnung von Versandstücken mit UN-Nr. und der Benennung der gefährlichen Güter verwendet.

Bezettelung

Anbringen von Gefahrzetteln auf Versandstücken.

Binnentankschiff

Schiff, das für die Beförderung gefährlicher Güter in Tanks gebaut ist. Sie werden für den TgG in unterschiedliche Schiffstypen z.B. Typ G für die Beförderung von Gasen unter Druck oder in gekühltem Zustand, Typ C und Typ N, die für die Beförderung von Flüssigkeiten bestimmt sind, unterschieden. Sie müssen für den Transport gefährlicher Güter den anwendbaren Vorschriften des ADNR Anlage B2 entsprechen.

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C

Cargo Aircraft only

CAO; beim Transport gefährlicher Güter mit Luftfahrzeugen sind bei dieser Angabe nur Frachtflugzeuge zulässig.

Chronische Toxizität

Schädigende Wirkungen, die nach wiederholter Verabreichung einer Dosis einer Substanz innerhalb eines bestimmten Zeitraumes (in der Regel nach mehr als 6 Monaten) auftreten.

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D

Dampfdruck

Von der Temperatur abhängiger Druck des Dampfes über einer Flüssigkeit. Auch physikalische Größe eines Stoffes u.a. zur Bestimmung des höheren Betriebsdruckes bei Tanks und bei IBC. Die Angabe des Dampfdruckes ist immer an eine Bezugstemperatur gekoppelt (z.B. bei Flüssigkeiten 50 °C bzw. 65 °C).

Dichte

Quotient aus der Masse und dem Volumen eines Stoffes. Einheit im Internationalen Einheitensystem; kg/m³.

Dom

Eisenbahnspezifische Bezeichnung für eine Füll- oder Entleerungseinrichtung an einem Kesselwagen.

Druckminderungen

Beim Transport gefährlicher Güter mit Luftfahrzeugen zu berücksichtigende Anforderung, die sich durch die Flughöhe ergibt. Sie kann selbst in druckausgeglichenen Laderäumen von Flugzeugen auftreten. Im Extremfall muss mit einem Druckabfall bis zu 68 kPa gerechnet werden.

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E

Entsorgen

Oberbegriff für Verfahren, mit denen Abfälle, die gefährliche Güter sind, zur Aufarbeitung, Deponie oder zur Beseitigung durch Verbrennung oder sonstige Verfahren befördert werden.

Erlass

Erlass im Sinne des Verwaltungsrechts ist eine dienstliche Weisung einer übergeordneten Behörde an eine nachgeordnete Behörde. Beispiel: Dienstanweisung eines Landesverkehrsministeriums an die das Gefahrguttransportrecht durchführenden Gemeinden und Gemeindeverbände (Ministerialerlass).

Evidente Toxizität

Toxische Wirkungen nach Verabreichung der Prüfsubstanz, die so schwerwiegend sind, dass die Verabreichung der nächsthöheren festgelegten Dosis zum Sterben führen würde.

Experts on Transport of Dangerous Goods

ETDG; Bezeichnung für einen Unterausschuss (Sub-Committee der UN), welcher als UN Modal Recommendation weltweit harmonisierte Anforderungen für den Transport gefährlicher Güter erarbeitet.

Externes Risiko

Schadensrisiko für Personen, die nicht beim Transport gefährlicher Güter beteiligt und keine Passagiere sind, oder Schadensrisiko für gefährliche Güter, die nicht Teil des jeweiligen Beförderungssystems oder der Infrastruktur sind.

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F

Flachcontainer

Container, der im Vergleich zum Normcontainer niedrigere Kopf- und Seitenwände hat.

Flammpunkt

Wird beim Transport gefährlicher Güter in Grad Celsius angegeben. Er bezeichnet die Temperatur, bei der ein sich über der Flüssigkeit bildendes Dampf-/Luftgemisch gezündet werden kann. Die Flammpunktbestimmung wird mit international anerkannten Methoden (Apparaten) wie z.B. Abel und Abel-Penski oder nach ISO 3679-1983 bestimmt. Für flüssige viskose Stoffe gibt es Sondervorschriften in ISO-bzw. DINNormen.

Flaschenbündel

Ortsbewegliche Einheit aus Flaschen, die untereinander mit einem Sammelrohr verbunden sind und fest zusammengehalten und als untrennbare Einheit befördert werden. Der Gesamtfassungsraum darf 3.000 l nicht überschreiten. Werden in ihnen giftige Gase befördert, darf der Fassungsraum 1.000 l nicht überschreiten.

Flüssigkeitsfreiraum

Menge, die z.B. in einem Gefäß oder Behälter bis zur vollständigen Füllung fehlt. Dieser Freiraum ist insbesondere notwendig, um bei einer Temperaturerhöhung die Ausdehnung des Inhalts aufzunehmen.

Fülldruck

Höchster Druck, der sich bei Druckfüllung im Tank tatsächlich entwickelt.

Füllungsgrad

Angabe in Prozent für das von der Flüssigkeit in einem Behälter oder Tank eingenommene Volumen bei 15 °C.

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G

Gaspendelleitung

Leitung der Landanlage, die mit der Gassammel- und Gasabfuhrleitung z.B. eines Binnenschiffes während des Löschens verbunden wird und die so ausgeführt ist, dass das Schiff gegen Detonation und Flammendurchschlag von Land aus geschützt ist.

Gefährlichkeitsmerkmal

Merkmal eines Stoffes oder einer Zubereitung, aufgrund deren sie als Gefahrstoff eingestuft werden müssen. Diese sind 1. explosionsgefährlich, 2. brandfördernd, 3. hochentzündlich, 4. leicht entzündlich, 5. entzündlich, 6. sehr giftig, 7. giftig, 8. gesundheitsschädlich, 9. ätzend, 10. reizend, 11. sensibilisierend, 12. krebserzeugend, 13. fortpflanzungsgefährdend, 14. erbgutverändernd und 15. umweltgefährlich. Diese Einstufung hat keine unmittelbare Auswirkung auf die Zuordnung zu den 13 Gefahrklassen der internationale GefahrgutV, da das Schutzziel anders festgelegt ist. Gefahrstoffe können, müssen jedoch nicht gefährliche Güter sein.

Gefahrgutbeauftragten-Richtlinie

Kurzbezeichnung für die Richtlinie des Rates über die Bestellung und die berufliche Befähigung von Sicherheitsberatern für die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, Schiene oder Binnenwasserstraßen vom 3. Juni 1996, RL 96/35/EG. In Deutschland umgesetztdurch die Gefahrgutbeauftragten-Verordnung.

Gefahrgutbeauftragter

Die vom Unternehmer oder Inhaber eines Betriebes bestellten Personen oder die Unternehmer oder die Inhaber eines Betriebes selbst, die in den beim Transport gefährlicher Güter bezeichneten beteiligten Unternehmen oder Betrieben die Einhaltung der internationalen Gefahrgutvorschriften/nationalen Gefahrgutvorschriften überwachen. Sie müssen eine besondere Schulung erhalten haben, die in wiederkehrenden Abständen zu wiederholen ist, eine Prüfung bestanden haben und Inhaber eines Schulungsnachweises, der ihrer Aufgabenwahrnehmung entspricht, sein.

Gefahrgutliste

Im IMDG Code und in ICAO-TI (IATA-GV) Bezeichnung für die Auflistung gefährlicher Güter in UN-numerischer Reihenfolge; vergleichbar der Tabelle A des ADR/RID.

Gefahrstoffe

Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse, von denen nach Inverkehrbringen Gefährdungen und stoffbedingte Schädigungen für Beschäftigte und andere Personen, einschließlich ihrer Gesundheit sowie Sicherheit, und für die Umwelt ausgehen können. Gefahrstoffe können, müssen jedoch keine gefährlichen Güter sein.

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H

Hafen

Ein Ort oder ein geografisches Gebiet, so angelegt und ausgestattet, dass Schiffe aufgenommen werden und z.B. ihre Ladung mit gefährlichen Gütern Entladen/Löschen oder Laden/Beladen können. Beim Direktumschlag reicht es aus, z.B. IMDG Code/ADNR zu beachten. Findet im Hafen eine Lagerung/zeitweiliger Aufenthalt mit gefährlichen Gütern statt, müssen zusätzlich die örtlichen Vorschriften des betreffenden Hafens beachtet werden.

Haftung

Beim Transport gefährlicher Güter ergeben sich für den Straßenverkehr die Höchstbeträge aus § 12a Straßenverkehrsgesetz. Sie betragen bei Tötung oder Verletzung eines oder mehrerer Menschen für dasselbe Ereignis bis zu zehn Millionen Euro. Bei Sachbeschädigung an unbeweglichen Sachen, auch wenn durch dasselbe Ereignis mehrere Sachen beschädigt werden, ebenfalls bis zu zehn Millionen Euro. Der Schaden muss durch die Gefährlichkeit der beförderten Güter begründenden Eigenschaften verursacht worden sein. International wird die Haftung beim Transport gefährlicher Güter durch das Übereinkommen über die zivilrechtliche Haftung für die während des Transports gefährlicher Güter auf dem Straßen-, Schienen- und Binnenschifffahrtsweg verursachten Schäden geregelt.

Hannover Linden

1967 Gefahrgutunfall bei der Eisenbahnbeförderung, 9 Tote, zahlreiche Verletzte, 14 Mio. DM Sachschaden. Entzündung von Munition der Klasse 1 durch Strahlungswärme eines rotglühend gewordenen Gleitachslagers eines Eisenbahngüterwagens. Konsequenzen für die internationale Gefahrgutvorschrift: Verbot von Gleitachslagern bei Wagen zum Transport gefährlicher Güter, besondere Kennzeichnung für Wagen mit massenexplosionsgefährlicher Munition.

Hersteller

Im Gefahrstoffrecht eine natürliche oder juristische Person oder eine nicht rechtsfähige Personenvereinigung, die einen Stoff, eine Zubereitung oder ein Erzeugnis herstellt oder gewinnt.

Huckepackverkehr

Beförderung von Straßenfahrzeugen auf Eisenbahnwagen. Bei Beachtung von Sondervorschriften auch für Straßenfahrzeuge mit gefährlichen Gütern zulässig.

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I

Ingolstadt

1986 in der Nähe großer Gefahrgutunfall bei der Straßenbeförderung: Straßentankfahrzeug mit Benzin fährt auf einen Bus auf, wird undicht, auslaufendes Benzin entzündet sich. 9 Tote, zahlreiche Verletzte, 3 Mio. DM Sachschaden. Konsequenzen für die internationalen Gefahrgutvorschriften: Erhöhung der Anforderungen für Tankfahrzeuge zum Transport von Benzin.

International Ship and Port Facility Security Code (ISPS-Code)

Internationaler Code für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen. Gilt auch für den Bereich Transport gefährlicher Güter.

Inverkehrbringen

Im Sinne des Gefahrstoffrechts die Abgabe an Dritte oder die Bereitstellung für Dritte.

ISO 9000

Normenreihe über Qualitätsmanagement-Systeme in Unternehmen. Auch für Unternehmen von Bedeutung, die Dienstleistungen im Bereich Transport gerfährlicher Güter anbieten.

ISO 14000

Normenreihe über Umweltmanagementsysteme.

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K

Kabotage

Durchführung von innerstaatlichen Güterbeförderungen in einem Land, in dem das Fahrzeug (Straßenfahrzeug/Binnenschiff) nicht zugelassen ist.

Kesselwagen

Wagen zur Beförderung von flüssigen gasförmigen, pulverförmigen oder körnigen gefährlichen Gütern; besteht in der Regel aus einem Aufbau mit einem oder mehreren Tanks und ihren Ausrüstungsteilen sowie einem Untergestell, das mit seinen eisenbahnspezifischen Ausrüstungsteilen versehen ist (Laufwerk, Federung, Zug- und Stoßvorrichtung, Bremse und Beschriftung). Wagen mit abnehmbaren Tanks gelten ebenfalls nach dem RID als Kesselwagen.

Konformität

Übereinstimmung eines in den Verkehr gebrachten Produkts, auch eines Prozesses oder einer Dienstleistung, mit den festgelegten Anforderungen der jeweiligen Richtlinie der Europäischen Gemeinschaften. Erfüllung einer festgelegten Forderung.

Korrosion

Die von der Oberfläche, z.B. eines Metalls, ausgehende Zerstörung eines festen Körpers durch chemische oder elektrochemische Einflüsse. Insbesondere bei Tanks muss die Wanddicke so gewählt werden, dass sie auch unter Berücksichtigung einer möglichen Korrosion nie die vorgeschriebene Mindestwanddicke unterschreitet. Zur Vermeidung schädlicher Auswirkungen der Korrosion auf einen Tank finden wiederkehrend innere Besichtigungen der Tankwand statt.

Kryo-Behälter

Ortsbewegliches wärmeisoliertes Druckgefäß für tiefgekühlt verflüssigte Gase mit einem Fassungsraum von höchstens 1.000 Litern.

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L

Lade- und Löschleitungen

Alle Leitungen bei einem Binnenschiff, in denen sich flüssige oder gasförmige Ladung befinden kann, einschließlich der zugehörenden Pumpen, Filter und Absperrvorrichtungen.

Lagerhalter

Derjenige, der es im Rahmen eines gewerblichen Unternehmens übernimmt, Güter für andere zu lagern und aufzubewahren. Das Lagergeschäft ist in L §§ 467 ff. Handelsgesetzbuchs geregelt.

Löschen

Im Binnen- und Seeschiffsverkehr verwendeter Begriff für Entladen.

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M

Medical First Aid Guide

Leitfaden für Medizinische Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Unfällen mit gefährlichen Gütern. Teil des Ergänzungsbandes des IMDG Code.

Meeresschadstoffe

Stoffe, die nach dem MARPOLÜbereinkommen gegenüber Lebewesen im Wasser (einschl. Mikroorganismen) schädigende Eigenschaften entwickeln. Im Englischen Marine Pollutants (MP). Sie sind beim Transport gefährlicher Güter mit Seeschiffen (l IMDG Code) grundsätzlich der Klasse 9 zuzuordnen.

Memorandum of Understanding (MOU)

Regelt den Transport gefährlicher Güter auf Ro/Ro-Schiffen in der Ostsee. Das MOU tragen derzeit Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden. Es verbindet die sachlich/systematisch unterschiedlichen Vorschriften des ADR/RID auf der einen mit denen des IMDG Code auf der anderen Seite. In einem geschützten Bereich der Ostsee mit einer festgelegten Höchstwellenhöhe finden Kurzstreckenverkehre statt. Auf den Ro/Ro-Schiffen dürfen dann die ADR/RID-Vorschriften anstelle des IMDG Code angewendet werden, soweit es um die Anforderungen an die Beförderungseinheiten geht. Für die Laderäume der Ro/Ro-Schiffe sowie für die Stauung und Trennung der Beförderungseinheiten enthält das MOU Sondervorschriften. Gilt rechtlich als Ausnahme gemäß 7.9.1 IMDG Code.

Mengengrenze

Begrenzung der beförderten Menge für bestimmte Gefahrgüter in einer Beförderungseinheit.

Multimodal

Der Begriff wird für eine Ortsveränderung verwendet, an der mehrere Verkehrsträger beteiligt sind.

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N

Nachrichten für Luftfahrer

Amtliches Mitteilungsblatt des Luftfahrtbundesamtes. Hier werden u.a. auch die den Transport gefährlicher Güter mit Luftfahrzeugen berührenden Vorschriften bekannt gegeben, so z.B. die Vorschriften für die Beförderung gefährlicher Güter einschließlich Waffen im Luftverkehr.

Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr

Besteht aus 2 oder 3 Ziffern und weist auf besondere Gefahren hin, die den gefährlichen Gütern innewohnen. Die Ziffer an der ersten Stelle ist identisch mit den Hauptgefahren, die den Klassen (ohne Unterteilung) zugewiesen werden. Nicht verwendet werden in diesem Fall die Klassenziffern 1, 4.1, 4.2, 4.3, 5.1, 5.2, 6.1 und 6.2. Die Verdoppelung der ersten Ziffer weist auf eine Zunahme (besonders hohe) Gefahr hin. Kann die Gefahr eines Stoffes durch eine einzige Ziffer angegeben werden, wird dieser Ziffer eine 0 angefügt. Bestimmte Ziffernkombinationen haben eine besondere Bedeutung. Wird der Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr der Buchstabe X vorangestellt, bedeutet dies, dass das gefährliche Gut gefährlich mit Wasser reagiert. Die Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr wird in den internationalen Gefahrgutvorschriften ADR/RID in Tabelle A, Spalte 20 aufgeführt. Das Kapitel 5.3 von ADR/RID enthält in Form einer Liste die Bedeutung der Gefahren für die einzelnen Ziffernkombinationen in aufsteigender Nummernfolge.

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O

Oberlandesgericht

Obergericht in den einzelnen Bundesländern, welches u.a. über zugelassene Rechtsbeschwerden bei Bußgeldverfahren nach den nationalen Gefahrgutvorschriften entscheidet.

Ökotoxizität

Die Toxizität, die für Tier- und Pflanzenwelt im Wasser entsteht.

Offener Container

Container mit offenem Dach oder ein Flachcontainer.

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P

Parken

Von Bedeutung im Bereich Transport gefährlicher Güter auf der Straße. Fahrzeuge, die gefährliche Güter in bestimmten Mengen befördern, dürfen nur unter besonderen Bedingungen auf Parkplätzen abgestellt werden. Bei bestimmten gefährlichen Gütern ist eine Überwachung erforderlich. Dies ist in Tabelle A des ADR Spalte 19 mit dem Alphanumerischen Code S14 bis S21 angegeben. Im Übrigen müssen beim Parken bestimmte zusätzliche Bedingungen eingehalten werden, die insbesondere Anforderungen an denjenigen betreffen, der die Überwachung übernimmt.

Personenbeförderung

Beim Transport gefährlicher Güter im Straßenverkehr ist die gleichzeitige Personenbeförderung verboten. Im Seeschiffsverkehr sowie im Luftverkehr gibt es bei gleichzeitiger Beförderung von Personen einschränkende Vorschriften für den Transport gefährlicher Güter.

Prüfdruck

Höchster effektiver Druck, der während der Druckprüfung im Druckbehälter bzw. Tank entsteht.

Pyrophor

Eigenschaft, die bedeutet, dass sich die betreffenden gefährlichen Güter in Berührung mit Luft schon in kleinen Mengen innerhalb einer bestimmten Zeiteinheit (z.B. 5 Minuten) entzünden. Diese Eigenschaft wird durch die Klasse 4.2 der Internationalen Gefahrgutvorschrift erfasst.

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Q

Qualitätssicherungsprogramm

Im Bereich Transport gefährlicher Güter vorgeschrieben für die Herstellung von Verpackungen, IBC und Großverpackungen. Von der zuständigen Behörde – in Deutschland BAM – wird das Programm in einer GGR (INQÜ) bekannt gegeben.

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R

Reeder

Eigentümer eines ihm zum Erwerb durch Seefahrt dienenden Schiffes, § 484 Handelsgesetzbuch. Kann eine Einzelperson, aber auch eine juristische Person oder eine Mehrheit von Personen (Reederei) sein. Der Reeder haftet grundsätzlich umfassend für die von seinen Schiffen ausgehenden Schäden, insbesondere auch beim Transport gefährlicher Güter. Dem Reeder sind nach der GGVSee besondere Verantwortlichkeiten übertragen. Ein Verstoß gegen diese Verantwortlichkeiten stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Reiner Stoff

Im Bereich Transport gefährlicher Güter Stoffe, die nicht in Form einer Lösung oder eines Gemisches vorliegen.

Reinigen

Verpackungen und Tanks, ggf. auch Beförderungseinheiten, in denen gefährliche Güter in loser Schüttung befördert worden sind, müssen gereinigt werden. Die Internationalen Gefahrgutvorschriften legen fest, dass sie ungereinigt leer wie die gefährlichen Güter zu behandeln sind, die sie enthalten haben. Für ungereinigte leere Verpackungen gilt dieser Grundsatz nicht, wenn sie so verschlossen und dicht sind, dass eventuell in ihnen verbliebene Reste des Füllgutes für Dritte zu keiner Gefährdung führen können.

Reizend

Im Sinne des Gefahrstoffrechts Stoffe und Zubereitungen, die, ohne ätzend zu sein, durch kurzfristige oder längere oder wiederholte Berührung mit der Haut oder mit Schleimhäuten eine Entzündung hervorrufen können.

Rekonditionierte Verpackung

Inbesondere Fässer aus Metall oder Kunststoff sowie Kanister aus Kunststoff, die gereinigt, in ihre ursprüngliche Form gebracht und nach der Reinigung untersucht wurden. Sie dürfen für den Transport gefährlicher Güter nur dann wieder eingesetzt werden, wenn sie den geltenden besonderen Anforderungen der internationalen Gefahrgutvorschrift entsprechen und auch entsprechend gekennzeichnet sind.

Responsible Care

Weltweite freiwillige Initiative der chemischen Industrie zur ständigen Verbesserung der Sicherheit auf den Gebieten Gesundheits- und Umweltschutz – unabhängig von gesetzlichen Vorgaben. Gilt auch für den Transport gefährlicher Güter.

Ro/Ro-Schiff

Ein Schiff mit einem oder mehreren geschlossenen oder offenen Decks, die normalerweise nicht unterteilt sind und sich im Allgemeinen über die gesamte Länge des Schiffs erstrecken. Dieses Schiff wird normalerweise in horizontaler Richtung geladen und entladen, und zwar über Bug-, Heckoder Seitenklappen. Gefährliche Güter werden auf derartigen Schiffen grundsätzlich in Beförderungseinheiten befördert.

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S

Sachverständiger

Eine Person, die als fachlich kompetenter Experte grundsätzlich eine behördliche Anerkennung besitzt (z.B. für Prüfungen an Tanks).

Schmelzpunkt

Der Punkt eines gefährlichen Gutes, an dem es durch Wärmezufuhr vom festen in den flüssigen Aggregatzustand übergeht.

Schulungsnachweis

Durch die Gefahrgutbeauftragten-Richtlinie (RL 96/35/EG) eingeführter Nachweis, den insbesondere Gefahrgutbeauftragte benötigen, um dieser Tätigkeit in den beim Transport gefährlicher Güter beteiligten Unternehmen und Betrieben nachgehen zu können. Der Schulungsnachweis wird erst ausgestellt, wenn der Gefahrgutbeauftragte die vorgeschriebene Prüfung bestanden hat. Er gilt 5 Jahre. Näheres hierzu enthält die Gefahrgutbeauftragtenverordnung.

Sicherheitsdatenblatt

Informationsquelle über Produkte, die im Sinne der Gefahrstoffverordnung Gefahrstoffe sind. Enthält über den Gefahrstoff alle chemischphysikalischen Eigenschaften einschließlich der Gefährdungsparameter für Personen und für den Schutz der Umwelt. Hieraus sind Sicherheitsmaßnahmen für den Schutz am Arbeitsplatz insbesondere der Arbeitnehmer, aber auch anderer Personen abgeleitet worden. Wenn es sich gleichzeitig um gefährliche Güter im Sinne der internationalen Gefahrgutvorschriften handelt, können die UN-Nr., die zutreffende Klasse und die Gefahrzettelmuster und auch Schutzmaßnahmen für den Transport hieraus entnommen werden. Für die Erstellung sind spezielle Kenntnisse insbesondere aus dem Einstufungs- und Kennzeichnungsverfahren nach EG-Richtlinien erforderlich. Für die Erstellung von Sicherheitsdatenblättern gibt es einen vom Verband der chemischen Industrie (VCI) herausgegebenen Leitfaden.

Sicherung

Alle Maßnahmen, die getroffen werden, um Diebstahl und Missbrauch für terroristische Zwecke während des Transports gefährlicher Güter zu verhindern. Im Englischen Security. Für Zwecke der Sicherung unterscheidet man zwischen Gütern mit hohem Gefahrenpotential und anderen.

Spediteur

Spediteur im rechtlichen Sinn ist derjenige, der mit dem Versender einen Speditionsvertrag abschließt (§ 453 Abs. 1 Handelsgesetzbuch). Aufgrund des Speditionsvertrags wird der Spediteur verpflichtet, die Versendung des Gutes zu besorgen. Dazu zählen die Organisation der Beförderung, insbesondere die Bestimmung des Beförderungsmittels und des Beförderungsweges sowie die Auswahl der Unternehmer, die die Beförderung ausführen sollen.

Stauen

Handlungsbegriff für Laden von gefährlichen Gütern insbesondere in Wasserfahrzeugen (Binnen- und Seeschiffe).

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T

Tankakte

Die Tankakte muss der Eigentümer (Betreiber) eines Tanks führen. Sie enthält alle für den Tank und seine Verwendung erforderlichen Daten, insbesondere Angaben über die durchgeführten erstmaligen, wiederkehrenden und außerordentlichen Prüfungen. In den internationalen Gefahrgutvorschriften enthält der Abschnitt 1.2.1 unter dem Begriff „Tank“ weitere Erläuterungen.

Toxizität

Im Sinne des Gefahrstoffrechts die Giftwirkung unterschieden in akute, chronische, evidente (offensichtliche) und subchronische Wirkung.

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U

Übergangsfrist

Die Zeit nach Inkrafttreten einer Rechtsvorschrift, während der das vorher gültige Recht ganz oder teilweise häufig auch unter Beachtung von Bedingungen und Auflagen noch angewendet werden kann. Im Bereich Transport gefährlicher Güter ist es üblich, eine allgemeine Übergangsfrist von einem halben Jahr z.B. für ADR/RID festzulegen. Beispiel: Für die in den genannten Vorschriften zum 1. Januar 2009 in Kraft tretenden Änderungen ergibt sich somit die Möglichkeit, ganz oder teilweise bis zum 30. Juni 2009 anstelle dessen die bisher gültigen Vorschriften des ADR/RID anzuwenden.

Umweltgefährlich

Im Sinne des Gefahrstoffrechts Stoffe und Zubereitungen, die im Fall des Eintritts in die Umwelt eine sofortige oder spätere Gefahr für eine oder mehrere Umweltkomponenten zur Folge haben oder haben können.

Unbekannter Versender

Ein Versender, der die vorgeschriebene Sicherheitserklärung z.B. gegenüber seinem Luftfrachtspediteur nicht abgegeben hat.

UN-Modellvorschriften für die Beförderung gefährlicher Güter

UN-Recommendations on the transport of dangerous goods. Enthalten in 7 Kapiteln Vorschriften für den Transport gefährlicher Güter, die für alle Verkehrsträger gelten. Kernstück dieser Vorschriften ist die Gefahrgutliste im Kapitel 3.2 mit den gefährlichen Gütern in aufsteigender Folge mit der ihnen zugeteilten UN-Nr. Die internationalen Gefahrgutvorschriften für alle Verkehrsträger sind zwischenzeitlich voll auf diese Vorschriften umgestellt worden und enthalten nur noch auf verkehrsträgerspezifische Erfordernisse zurückgehende Abweichungen und Ergänzungen.

UN-Nr.

United Nations Number. Vierstellige Zahl (bis 1000 = 0171, 0406 usw.), die den häufig beförderten gefährlichen Gütern einzeln, gruppenweise oder als n.a.g.-Position zugeteilt worden ist. Weltweit eingeführtes Merkmal zur Identifizierung gefährlicher Güter. Von besonderer Bedeutung für die Einleitung von Maßnahmen bei Unfällen sowie zur Digitalisierung der gefährlichen Güter und der für sie geltenden Vorschriften.

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V

Vereinte Nationen

UNITED NATIONS, UN; 1945 als Nachfolgeorganisation des Völkerbundes gegründet. Wesentliche Ziele: Förderung des Weltfriedens und internationale Zusammenarbeit. Im Bereich Transport gefährlicher Güter seit den 50er Jahren aktiv. Hat heute für diesen Bereich Pilotfunktion über die UN-Modellvorschriften für die Beförderung gefährlicher Güter.

Verpacker

Das Unternehmen, das gefährliche Güter in Verpackungen, Großverpackungen und IBC einfüllt und diese für die Beförderung vorbereitet.

Verpackungsvorschriften

Man unterscheidet allgemeine und besondere Verpackungsvorschriften. Diese sind in den Teilen 4 und 6 der Internationalen Gefahrgutvorschriften enthalten.

Vibrationstest

Eine Prüfung zum Nachweis der Schwingfestigkeit von Verpackungen nach festgelegten Standards.

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W

Wetterdeck

Ein Deck auf Wasserfahrzeugen (See- oder Binnenschiffen), das dem Wetter von oben und von den Seiten ausgesetzt ist und damit immer als natürlich belüftet gilt. Insbesondere von Bedeutung im Ro/Ro-Verkehr.

Wiederverwendbare Verpackung

Eine Verpackung, die nach einer Untersuchung als frei von solchen Mängeln befunden wurde, die das erfolgreiche Bestehen der Funktionsprüfungen beeinträchtigen könnten.

Working Party 15

Working Party bei der ECE. Die Arbeitsgruppe 15 ist zuständig für die Fortentwicklung der internationalen Gefahrgutvorschriften (ADR, ADN). Neben den europäischen Staaten arbeiten auch die USA in diesem Gremium mit. An den Sitzungen nehmen auch internationale Verbände, die von Fragen des Transports gefährlicher Güter berührt und registriert sind, teil. Die Verbandsvertreter haben Rede-, jedoch kein Antragsund Stimmrecht. Dies kommt ausschließlich den Regierungsvertretern der einzelnen Staaten zu. An den Beratungen nehmen auch Vertreter anderer internationaler Organisationen, z.B. Zentralkomission für die Rheinschifffahrt, Internationale Atomenergieorganisation, teil.

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Z

Zentralamt für den internationalen Eisenbahnverkehr

Zwischenstaatliche Organisation für den internationalen Eisenbahnverkehr, Gryphenhübeliweg 30, CH-3006 Bern. Mitglieder sind verschiedene Staaten Europas, Afrikas und Asiens. Für den Bereich Transport gefährlicher Güter existiert der Sicherheitsausschuss für das RID. Arbeitet mit WP. 15 in der Gemeinsamen Tagung zusammen, in der das ADR/RID bearbeitet werden.

Zündtemperatur

Auch Zündpunkt. Niedrigste Temperatur, an der sich ein Gas-/Luftgemisch optimaler Zusammensetzung gerade noch entzündet und ohne Wärmezufuhr weiter verbrennt.

Zugelassene Bauart

Die Bauart von Verpackungen und Tanks muss von der zuständigen Behörde oder einer von ihr beauftragten Stelle geprüft und zugelassen werden. Die Bauart wird durch Auslegung, Größe, verwendete Werkstoffe und deren Dicke, Art oder Fertigung und Zusammenbau bestimmt. Kann aber auch verschiedene Oberflächenbehandlungen einschließen.

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Waldemar Buczek

Tel.: (0221) 97668-333
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