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Umlaufvermögen

Das Umlaufvermögen eines Unternehmens findet man in Ihrer Bilanz auf der Aktivseite unter dem Punkt B, direkt nach dem Anlagevermögen.
Die Werte und Gegenstände des Umlaufvermögens stehen dem Unternehmen im Gegensatz zum Anlagevermögen in der Regel nur für kurze Zeit zur Verfügung. Das Umlaufvermögen setzt sich aus verschiedenen Unterkategorien zusammen und lässt sich anhand des § 266 HGB wie folgt gliedern: Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Wertpapiere und Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks. Gegenstände des Umlaufvermögens sind nach den Anschaffungskosten oder nach den Herstellungskosten, um die Abschreibungen reduziert zu bewerten (gem. § 253 Abs. 1).  Da bei dem Umlaufvermögen das strenge Niederstwertprinzip Anwendung findet, sind Werte des Umlaufvermögens dann abzuschreiben, wenn zum Bilanzstichtag der Wert unter den Anschaffungskosten liegt, z.B. Kauf von Wertpapieren bei 100€; Wert zum Bilanzstichtag bei 90€; In der Bilanz ist hier der niedrigere Wert von 90€ anzugeben.

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