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Fremdkapital

Das Fremdkapital errechnet sich aus dem Gesamtkapital (Bilanzsumme) – Eigenkapital – (½ x Sonderposten mit Rücklagenanteil). Im Gegensatz zum Eigenkapital steht einem Unternehmen das Fremdkapital nur für begrenzte Zeit zur Verfügung. Bereitgestellt wird es von externen Quellen, wie z.B. Banken. Aufgegliedert wird es in kurz-, mittel- und langfristiges Fremdkapital. Das Fremdkapital beschreibt die Schulden einer Unternehmung, umfasst somit alle Positionen der Passivseite der Bilanz, die einen Anspruch gegen das Unternehmen haben.
Kurzfristiges Fremdkapital sind Verpflichtungen, die in weniger als einem Jahr fällig sind, z.B. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung und Bankkredite. Das mittelfristige Fremdkapital hat eine Fälligkeit von mehr als einem bis maximal fünf Jahren. Ab einer Fälligkeit von mehr als fünf Jahren wird das Fremdkapital als langfristiges Fremdkapital bezeichnet. Hierzu gehören z.B. die Pensionsrückstellungen eines Unternehmens.

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