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Dialogforum Regulatorik im Wandel

Praxisauswirkungen der BaFin AUA auf KYC-Prüfprozesse unter Berücksichtigung der anstehenden GwG-Novelle

27.06.2019 in Frankfurt am Main

Die 5. Geldwäscherichtlinie, erste Erfahrungen in der Praxis mit den neuen Auslegungs- und Anwendungshinweisen (AuA) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und eine erneute Novelle zum Geldwäschegesetz (GwG) bringen neue Anforderungen an die Geldwäscheprävention mit sich. Die Regulatorik zur Geldwäscheprävention bleibt im Wandel!

Bereits am 19. Juni 2018 wurde die 5. Geldwäscherichtlinie im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Sie trat am 9. Juli 2018 in Kraft und ist von den Mitgliedstaaten bis zum 10. Januar 2020 in nationales Recht umzusetzen. 

Die neue Richtlinie bringt erhebliche Verschärfungen des europäischen Regimes zur Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung mit sich, die zu einigem Anpassungsbedarf bei den internen Prozessen der betroffenen Unternehmen führen werden. Neben mehr Transparenz in Bezug auf wirtschaftliche Berechtigte und der Einführung von sog. Unstimmigkeitsmeldungen sollen u.a. auch die Befugnisse der zentralen Meldestellen (FIUs) ausgebaut werden.

Die neuen Auslegungs- und Anwendungshinweise nach § 51 Abs. 8 GwG der BaFin dienen der Auslegung des Geldwäschegesetzes. Die AuA richten sich an die unter der Aufsicht der BaFin stehenden Verpflichteten, also insbesondere Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute, Zahlungsinstitute, Versicherungsunternehmen, Kapitalverwaltungsgesellschaften, aber auch E-Geld-Agenten und Unternehmen, die für Kreditinstitute die für einen E-Geld-Agenten typischen Leistungen erbringen.

Die AuA haben für den Finanzsektor ganz erhebliche Bedeutung. Wie die Praxis die neuen AuA insbesondere in die KYC-Prozesslandschaft adaptiert, welche Themen gleichwohl in der Praxis noch offen sind und welche Bedeutung die Novelle für die AuA hat, zeigen Ihnen unsere Referenten auf.

Das Thema „Sanktionen, Verfahren und Verteidigung“ rundet das Dialogforum ab.

Mit dem Dialogforum Regulatorik im Wandel bietet Ihnen der Bundesanzeiger Verlag die Möglichkeit, sich bei ausgewiesenen Experten zum aktuellen Themenkomplex zu informieren und mit diesen zu den bevorstehenden nationalen Änderungen zu diskutieren.

 
Melden Sie sich noch heute an!

Programm:

09:30 – 10.00 Registrierung

10:00 – 10:15 Begrüßung - Bundesanzeiger Verlag

10:15 – 11:45 "Die aktuelle Regulatorik zur Geldwäscheprävention und Terrorismusfinanzierung (erste Erfahrungen mit den AuA der BaFin, bestehende und kommende Aufsicht im Bereich AML & CTF sowie die Bedeutung des Referentenentwurfes des Umsetzungsgesetzes zur Fünften Geldwäsche-Richtlinie)“ Tobias Frey, Rechtsanwalt, LLM (Brugge), Referent/Syndikusrechtsanwalt – Geschäftsbereich Recht beim Bundesverband deutscher Banken (BdB)

11:45 – 12:00 Kaffeepause

12.00 – 13.00 Die aktuelle Prüfungspraxis des WP zur Geldwäscheprävention unter besonderer Berücksichtigung von Sonderprüfungen“ Björn Reher, WP, StB und Partner von Mazars

13:00-  14:00 Mittagspause

14:00-  14:45 „Auswirkungen der BaFin AuA / GWRL 5 auf die KYC Prozesslandschaft und interne Regulatorik Policy bei UniCredit“ Faisal Enayat, Head of KYC, UniCredit Bank AG

14:45 – 15.15 „Effiziente Workflowgestaltung im KYCPrüfprozess, unter Berücksichtigung des Transparenzregisters, gemäß EU-GWRL 5 und BaFin AuA“ Dennis Hannemann, Business Development, Data, Business & Services bei Validatis | Bundesanzeiger Verlag

15:15 – 15.30 Kaffeepause

15:30 – 16:15 „Unstimmigkeitsmeldung nach der GWG-Novelle“ Ulf Krause, Teamleiter Transparenzregister beim Bundesanzeiger Verlag

16:15 – 17:00 „Sanktionen, Verfahren und Verteidigung“ Dr. Kerstin Stirner, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht, Rechtsanwaltskanzlei Gercke | Wollschläger

17:00 - 17.30 Abschlussrunde und Diskussion im Panel

(Änderungen vorbehalten)

Alle Referenten der Themen auf einen Blick: 

Tobias Frey, Rechtsanwalt, LLM (Brugge), Referent/Syndikusrechtsanwalt – Geschäftsbereich Recht beim Bundesverband deutscher Banken (BdB)

Björn Reher, WP, StB und Partner von Mazars

Faisal Enayat, Head of KYC, UniCredit Bank AG (angefragt)

Dennis Hannemann, Business Development, Data, Business & Services beim Bundesanzeiger Verlag

Ulf Kause, Teamleiter Transparenzregister beim Bundesanzeiger Verlag

Dr. Kerstin Stirner, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht, Rechtsanwaltskanzlei Gercke | Wollschläger

Weitere Referenten sind angefragt und werden in Kürze angegeben.

Frankfurt Marriott Hotel
Hamburger Allee 2
60486 Frankfurt

Mehr Informationen zum Veranstaltungsort finden Sie hier.

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an die zuständigen Mitarbeiter von Kreditinstituten, Finanzdienstleistungsinstituten, Zahlungsinstituten, Versicherungsunternehmen, Kapitalverwaltungsgesellschaften, aber auch an Mitarbeiter von E-Geld-Agenten und von Unternehmen, die für Kreditinstitute die für einen E-Geld-Agenten typischen Leistungen erbringen sowie deren Berater.

Anmeldung: Dialogforum Regulatorik im Wandel

Teilnahmegebühr pro Person: 499,- € zzgl. MwSt. In diesem Betrag sind die Tagungsunterlagen, ein Mittagsimbiss sowie Tagungsgetränke enthalten.

Nutzen Sie hierfür einfach das nachstehende Registrierungsformular:

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Hans Stender

T: + 49 (0)221 - 97668-343
F: + 49 (0)221 - 97668-288

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Nehmen Sie die Anmeldung auf dem nebenstehenden Anmeldeformular vor.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden die Anmeldungen in der Reihenfolge des Eintreffens berücksichtigt.

Anmeldebestätigung
Wir bestätigen Ihnen zunächst den Eingang Ihrer Anmeldung per E-Mail. Tragen sie daher bitte Ihre E-Mail-Adresse ein. Weitere Informationen und die Rechnung folgen per Post.

Teilnahmegebühr
Teilnahmegebühr pro Person: 499,- € zzgl. MwSt. 

Stornierung
Eine Stornierung ist kostenfrei bis 30 Tage vor der Veranstaltung möglich, danach wird die Teilnahmegebühr in voller Höhe erhoben. Ersatzteilnehmer können selbstverständlich benannt werden. Wir behalten uns Terminabsagen aus organisatorischen Gründen vor. In diesem Fall erhalten Sie die bezahlten Gebühren zurück; weitergehende Ansprüche bestehen nicht.