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Dialogforum Regulatorik im Wandel

Praxisauswirkungen der BaFin AUA auf KYC-Prüfprozesse unter Berücksichtigung der anstehenden GwG-Novelle

Den Termin in Frankfurt am Main geben wir bald bekannt!

Die 5. Geldwäscherichtlinie, erste Erfahrungen in der Praxis mit den neuen Auslegungs- und Anwendungshinweisen (AuA) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und eine erneute Novelle zum Geldwäschegesetz (GwG) bringen neue Anforderungen an die Geldwäscheprävention mit sich. Die Regulatorik zur Geldwäscheprävention bleibt im Wandel!

Bereits am 19. Juni 2018 wurde die 5. Geldwäscherichtlinie im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Sie trat am 9. Juli 2018 in Kraft und ist von den Mitgliedstaaten bis zum 10. Januar 2020 in nationales Recht umzusetzen. 

Die neue Richtlinie bringt erhebliche Verschärfungen des europäischen Regimes zur Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung mit sich, die zu einigem Anpassungsbedarf bei den internen Prozessen der betroffenen Unternehmen führen werden. Neben mehr Transparenz in Bezug auf wirtschaftliche Berechtigte und der Einführung von sog. Unstimmigkeitsmeldungen sollen u.a. auch die Befugnisse der zentralen Meldestellen (FIUs) ausgebaut werden.

Die neuen Auslegungs- und Anwendungshinweise nach § 51 Abs. 8 GwG der BaFin dienen der Auslegung des Geldwäschegesetzes. Die AuA richten sich an die unter der Aufsicht der BaFin stehenden Verpflichteten, also insbesondere Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute, Zahlungsinstitute, Versicherungsunternehmen, Kapitalverwaltungsgesellschaften, aber auch E-Geld-Agenten und Unternehmen, die für Kreditinstitute die für einen E-Geld-Agenten typischen Leistungen erbringen.

Die AuA haben für den Finanzsektor ganz erhebliche Bedeutung. Wie die Praxis die neuen AuA insbesondere in die KYC-Prozesslandschaft adaptiert, welche Themen gleichwohl in der Praxis noch offen sind und welche Bedeutung die Novelle für die AuA hat, zeigen Ihnen unsere Referenten auf.

Das Thema „Sanktionen, Verfahren und Verteidigung“ rundet das Dialogforum ab.

Mit dem Dialogforum Regulatorik im Wandel bietet Ihnen der Bundesanzeiger Verlag die Möglichkeit, sich bei ausgewiesenen Experten zum aktuellen Themenkomplex zu informieren und mit diesen zu den bevorstehenden nationalen Änderungen zu diskutieren.

 
Melden Sie sich noch heute an!

Programm:

09:30 – 10.00 Registrierung

10:00 – 10:15 Begrüßung (Sascha Heinig, Bundesanzeiger Verlag)

10:15 – 11:00 "Die aktuelle Regulatorik zur Geldwäscheprävention − erste Erfahrungen mit den  AuA der BaFin und die neue GwG-Novelle zur Umsetzung der 5. GWRL“ (Silvia Frömbgen,
Abteilungsdirektorin bei Deutscher Sparkassen- und Giroverband (angefragt))

11:00 – 11:45  „Die Prüfungspraxis des WP zur Geldwäscheprävention unter den neuen AuA mit Blick auf die aktuelle GWG-Novelle“  (Peter Christian Felst, Mazars Deutschland)

11:45 – 12:00 Kaffeepause

12.00 – 13.00 „Bestehende und kommende Aufsicht im Bereich AML & CTF und die Bedeutung des Referentenentwurfes des Umsetzungsgesetzes zur Fünften Geldwäsche-Richtlinie für Verpflichtete“ (Tobias Frey, Rechtsanwalt, LLM (Brugge), Referent/Syndikusrechtsanwalt – Geschäftsbereich Recht beim Bundesverband deutscher Banken (BdB))

13:00-  14:00 Mittagspause

14:00-  14:45 „Auswirkungen der BaFin AuA / GWRL 5 auf die KYC Prozesslandschaft und interne Regulatorik Policy bei UniCredit“ (Faisal Enayat, Head of KYC, UniCredit Bank AG)

14:45 – 15.15  „Effiziente Workflowgestaltung im KYC-Prüfprozess, unter Berücksichtigung des Transparenzregisters, gemäß EU-GWRL 5 und BaFin AuA“ (Dennis Hannemann, Business Development, Data, Business & Services bei Validatis -  Bundesanzeiger Verlag)

15:15 – 15.30 Kaffeepause

15:30 – 16:15 „Unstimmigkeitsmeldung nach der GWG-Novelle“ (Ulf Krause/Kai Osenbrück, Teamleiter Transparenzregister beim Bundesanzeiger Verlag)

16:15 – 17:00 „Sanktionen, Verfahren und Verteidigung“ (Dr. Kerstin Stirner, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht, Rechtsanwaltskanzlei Gercke | Wollschläger)

17:00 - 17.30 Abschlussrunde und Diskussion im Panel

(Änderungen vorbehalten)

Alle Referenten der Themen auf einen Blick: 

Silvia Frömbgen, Abteilungsdirektorin bei Deutscher Sparkassen- und Giroverband (angefragt)

Faisal Enayat, Head of KYC, UniCredit Bank AG

Peter Christian Felst, Rechtsanwalt, zertifizierter Compliance Officer, zertifizierter Datenschutzbeauftragter und Partner von Mazars

Tobias Frey, Rechtsanwalt, LLM (Brugge), Referent/Syndikusrechtsanwalt – Geschäftsbereich Recht beim Bundesverband deutscher Banken (BdB)

Kai Osenbrück; Ulf Kause, Teamleiter Transparenzregister beim Bundesanzeiger Verlag

Dennis Hannemann, Business Development, Data, Business & Services beim Bundesanzeiger Verlag

Dr. Kerstin Stirner, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht, Rechtsanwaltskanzlei Gercke | Wollschläger

 

Weitere Referenten sind angefragt und werden in Kürze angegeben.

Frankfurt Marriott Hotel
Hamburger Allee 2
60486 Frankfurt

Mehr Informationen zum Veranstaltungsort finden Sie hier.

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an die zuständigen Mitarbeiter von Kreditinstituten, Finanzdienstleistungsinstituten, Zahlungsinstituten, Versicherungsunternehmen, Kapitalverwaltungsgesellschaften, aber auch an Mitarbeiter von E-Geld-Agenten und von Unternehmen, die für Kreditinstitute die für einen E-Geld-Agenten typischen Leistungen erbringen sowie deren Berater.

Verlagskontakt

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Haben Sie Fragen? Ich berate Sie gerne.

Hans Stender

T: + 49 (0)221 - 97668-343
F: + 49 (0)221 - 97668-288

Hinweis Anmeldung

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Anmeldung
Nehmen Sie die Anmeldung auf dem nebenstehenden Anmeldeformular vor.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden die Anmeldungen in der Reihenfolge des Eintreffens berücksichtigt.

Anmeldebestätigung
Wir bestätigen Ihnen zunächst den Eingang Ihrer Anmeldung per E-Mail. Tragen sie daher bitte Ihre E-Mail-Adresse ein. Weitere Informationen und die Rechnung folgen per Post.

Teilnahmegebühr
Teilnahmegebühr pro Person: 499,- € zzgl. MwSt. 

Stornierung
Eine Stornierung ist kostenfrei bis 30 Tage vor der Veranstaltung möglich, danach wird die Teilnahmegebühr in voller Höhe erhoben. Ersatzteilnehmer können selbstverständlich benannt werden. Wir behalten uns Terminabsagen aus organisatorischen Gründen vor. In diesem Fall erhalten Sie die bezahlten Gebühren zurück; weitergehende Ansprüche bestehen nicht.