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Betrifft-Unternehmen
04.06.2018

Vorschriften gegen Umsatzsteuerbetrug im Onlinehandel auf den Weg gebracht

© Rüdiger Rebmann/Shotshop.com

Die Landesfinanzminister haben auf ihrer Jahreskonferenz 2018 in Goslar einen Entwurf präsentiert, nach dem die Betreiber elektronischer Marktplätzen für nicht abgeführte Umsatzsteuer von Händlern haften, die über die Marktplätze Umsatzgeschäfte abschließen. Die geplante Maßnahme richtet sich vor allem gegen Firmen aus Asien, die in Deutschland steuerlich nicht registriert sind und die Umsatzsteuer aus dem von Kundinnen und Kunden gezahlten Kaufpreis nicht ans Finanzamt abführen. Dies führt nach Schätzungen zu Umsatzsteuereinbußen im dreistelligen Millionenbereich. Zudem erleiden die Händler, welche ihre Steuern ehrlich zahlen einen Wettbewerbsnachteil. Damit würde der deutsche Gesetzgebern ähnlich gelagerten Plänen der EU vorgreifen.



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