ThemenübersichtMenü
Betrifft-Unternehmen
05.02.2019

Trilog: Neue Regeln für grenzüberschreitenden Handel auf dem Weg

© M. Lesch/Shotshop.com

Nach recht zähen Verhandlungen konnte am 29. Januar 2019 endlich eine vorläufige Einigung zu zwei eng miteinander verwobenen europäischen Gesetzgebungsverfahren aus dem Jahr 2015 erzielt werden: Die beiden Richtlinienentwürfe behandeln einerseits den Erwerb digitaler Inhalte (bzw. Dienstleistungen), andererseits den Kauf physischer Waren. Damit soll der Schutz für den Fall, dass  digitale Inhalte (Musik, Software usw.) fehlerhaft sind, insb. durch neue Beweislastregeln verbessert werden. Harmonisiert wird vor allem auch das Recht der Entschädigung für derartige Mängel. Die Kommission will so den Onlinehandel im Binnenmarkt weiter fördern, um insbesondere KMU einen größeren Absatzmarkt zu eröffnen. Einige wichtige Vorschläge, etwa die Kündigungsrechte nach einem Jahr für langfristige Verträge, haben den Verhandlungsprozess nicht überlebt. Auch bei diesen Vorhaben ist Eile geboten, damit sie vor der Neuwahl des Parlaments (und der damit verbundenen Diskontinuität) beschlossen werden. Die Umsetzungsfrist beträgt danach noch zwei Jahre, so dass mit einer Anwendung in Deutschland ca. 2021 zu rechnen ist.



Bestellen Sie ein kostenloses Probeheft:

Ein-/Ausblenden

BILANZ aktuell

Zeitschrift für Steuerberater, Buchhalter und Bilanzbuchhalter sowie alle bilanzierenden Unternehmen!

Monatlich Praxisbeispiele und konkrete Empfehlungen für Bilanzierungs-Praktiker

Preis: 209,50

Zum Produkt

Jetzt 4 Wochen kostenlos testen:

Ein-/Ausblenden

Bilanz Plus

Die Datenbank für die Bilanzierungspraxis

Mit uns bleiben Sie im Bilanzrecht auf Kurs!

Preis: € 288,00

Zum Produkt