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06.08.2018

Stabilitätsrisiken für das deutsche Finanzsystem

© Birgit Reitz-Hofmann/Shotshop.com

Anfang Juli legte der Ausschusses für Finanzstabilität seinen 5. Bericht zur Finanzstabilität in Deutschland vor. Dieser betonte vor allem die Bedeutung der Zinsentwicklung: Die derzeit niedrigen Zinsen würden das konjunkturelle Umfeld begünstigen - aber man dürfe diese Bedingungen nicht zu optimistisch fortschreiben. Blieben die Zinsen weiter niedrig, würde die Schuldentragfähigkeit von Marktteilnehmern überschätzt und es drohten Insolvenzen und Kreditausfälle, wenn sich die Wirtschaftslage unerwartet verschlechtert. Die niedrigen Zinsen würden v.a. Lebensversicherungen und das deutsche Bankensystem. Ein plötzlicher Zinsanstieg könnte zu einer Kündigungswelle bei Lebensversicherungen führen,  die Kunden von der höheren Rendite am Markt profitieren wollten. Empfohlen wird ein Abbau der Privilegierung von Staatsschuldentiteln, die einer Nullgewichtung unterliegen und von Großkreditgrenzen freigestellt sind. Kryptowährungen werden hingegen nicht als Gefahr für die Finanzstabilität eingestuft.



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