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04.12.2017

Rassistische WhatsApp-Nachrichten in privater Gruppe kein Kündigungsgrund

© Lutz Wallroth/Shotshop.com

Vier städtische Mitarbeiter hatten in einer zwischen ihnen bestehenden WhatsApp-Gruppe (u.a.) fremdenfeindliche Bilder getauscht. Hierauf sprach die Stadt die (verhaltensbedingte) Kündigung aus. Zu Unrecht, wie nunmehr das ArbG entschied (Urteil vom 15.11.2017, Az. 4 Ca 1240/17, 4 Ca 1241/17, 4 Ca 1242/17, 4 Ca 1243/17).

Die Nutzung privater Smartphones sei ohne Bezug zur beruflichen Tätigkeit. Die Arbeitnehmer durften darauf vertrauen, dass Bilder auf ihren Smartphones nicht nach außen getragen würden. Wenn einer der Beteiligten treuwidrig diese Vertraulichkeit aufhebe und den Arbeitgeber informiere, dürfe dies nicht zu seinen Lasten gehen.



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