ThemenübersichtMenü
Betrifft-Unternehmen
08.04.2019

Privatnutzung von PKW wird nach Verbraucherlistenpreis bestimmt

© Michael Osterrieder/Shotshop.com

Ein Taxiunternehmer nutzte sein Fahrzeug sowohl privat als auch für sein Unternehmen. Dabei versteuerte er für seine Privatnutzung monatlich 1% des Listenpreises (§ 6 I Nr. 4 S. 2 EStG). Hierzu legte er den Bruttolistenpreis aus einer vom Hersteller herausgegebenen Preisliste für Taxen und Mietwagen zugrunde. Das Finanzamt wollte hingegen den (höheren) anhand der Fahrzeug-Identifikationsnummer ermittelten Listenpreis heranziehen. Diese Ansicht wurde letztinstanzlich durch den BFH bestätigt (Urteil vom 8.11.2018, Az. III R 13/16).

Der "Listenpreis" im Sinne des Gesetzes soll weder die Neuanschaffungskosten noch den gegenwärtigen Wert des Fahrzeugs abbilden. Es handelt sich vielmehr nur um eine generalisierende Bemessungsgrundlage für die Bewertung der Privatnutzung eines Betriebs-Pkw. Daher sei entscheidend, zu welchem Preis der Steuerpflichtige das Fahrzeug als Privatkunde erwerben kann. Dabei könne er Sonderrabatte nicht in Anspruch nehmen.



Bestellen Sie ein kostenloses Probeheft:

Ein-/Ausblenden

BILANZ aktuell

Zeitschrift für Steuerberater, Buchhalter und Bilanzbuchhalter sowie alle bilanzierenden Unternehmen!

Monatlich Praxisbeispiele und konkrete Empfehlungen für Bilanzierungs-Praktiker

Preis: 209,50

Zum Produkt

Jetzt 4 Wochen kostenlos testen:

Ein-/Ausblenden

Bilanz Plus

Die Datenbank für die Bilanzierungspraxis

Mit uns bleiben Sie im Bilanzrecht auf Kurs!

Preis: € 288,00

Zum Produkt