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10.07.2018

Neues Reisevertragsrecht in Kraft

© zazou/Shotshop.com

Zum 1. Juli 2018 sind die EU-Pauschalreiserichtlinie und deren Umsetzung in das deutsche Recht in Kraft getreten. Damit wird einerseits die Informationsdichte erhöht, andererseits die Rechtslage zugunsten der Verbraucher verbessert. Weggefallen ist insb. die oft problematische Ausschlussfrist zur Geltendmachung von Mängelansprüchen - hier greift künftig nur noch die zweijährige Verjährung. Zudem genügt die Meldung gegenüber dem Reisevermittler (also dem Reisebüro). Aber es gibt auch Schattenseiten für die Reisenden: Der Reiseveranstalter kann den Preis um bis zu 8% erhöhen, ohne dass der Verbraucher sich dagegen wehren kann; erst ab 8% Erhöhung entsteht ein Rücktrittsrecht. Änderungen, auf die der Reisende trotz entsprechender Mitteilung und Belehrung des Veranstalters nicht reagiert, gelten als angenommen. Ganz neu ist die Schaffung eines besonderen Schutzes für bloß "verbundene Reiseleistungen" - auch hier sind Informationen und Insolvenzsicherung vorgesehen. Demgegenüber werden Kaffefahrten unter 500 € und von Reiseveranstaltern vermittelten reine Ferienwohnungen künftig vom Reisevertragsrecht ausgenommen.



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