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05.08.2019

Neuerungen für Grunderwerbssteuer bei Sharedeal geplant

© marcus/Shotshop.com

Soweit ein Grundstück einer Kapitalgesellschaft gehört, kann dies bislang zur Umgehung der Grunderwerbssteuer genutzt werden: Grunderwerbssteuer fällt bei dem Erwerb von Anteilen an einer solchen Gesellschaft nur an, soweit ein Investor 95% oder mehr des Unternehmens erwirbt. Nach einer Wartezeit von fünf Jahren kann aber auch beim Erwerb einer geringeren Beteiligung auf 100% aufgestockt werden. Diese Lücke beim sog. "share deal" will die Bundesregierung nun zwar nicht schließen, aber zumindest verengen: Statt bislang bei 95% soll die Grunderwerbssteuer bereits bei Erwerb von 90% der Anteile anfangen. Statt der bisherigen fünfjährigen Haltefrist soll künftig eine zehnjährige Wartezeit gelten. Schließlich wird der Anwendungsbereich auch auf Personengesellschaften (GbR, OHG, KG) erstreckt.



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