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12.03.2018

Nebeneinkünfte aus Photovoltaik-Anlage rechtfertigen kein Arbeitszimmer

© bibop/Shotshop.com

Ein berufstätiges Ehepaar mit zwei Kindern erzielte nebenberufliche gewerbliche Einnahmen aus dem Betrieb einer Photovoltaikanlage. Im Jahr 2010 errechnete sie einen Verlust von 1.795 €, wobei insbesondere Aufwendungen für ein Arbeitszimmer (11,93 m² von 149,03 m²) iHv 1.700 € als Betriebsausgaben geltend gemacht wurden. Das Finanzamt lehnte die Anerkennung des Arbeitszimmers ab. Dies bestätigte das FG Neustadt (Urteil vom 25.01.2018, Az. 6 K 2234/17).

Das Gericht stellte fest, dass das Arbeitszimmer allenfalls wenige Stunden pro Jahr für betriebliche Zwecke und im Übrigen entweder privat oder gar nicht genutzt worden sei. Bei einer nur geringfügigen betrieblichen Nutzung sei der Betriebsausgabenabzug zu versagen, wenn der Raum auch nur vereinzelt privat genutzt werde.



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