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30.09.2017

Kündigung wegen Schlechtleistung braucht gründlichen gerichtlichen Vortrag

© ISO K° - photography/Shotshop.com

Einem Kfz-Mechaniker wurde verhaltensbedingt gekündigt, weil dieser bei bei einem Werkstatttest nur vier von sechs Fehlern erkannt sowie bei einem Auftrag anstehende Servicearbeiten nicht durchgeführt hatte. Trotz drei Abmahnungen sei ein Besserungswille nicht erkennbar. Das Arbeitsgericht Siegburg gab der Kündigungsschutzklage des Arbeitnehmers statt (Urteil vom 25. August 2017, Az. 3 Ca 1305/17). Der Arbeitgeber muss durch seinem Vortrag dem Gericht die Feststellung ermöglichen, dass die konkrete Leistung des Arbeitnehmers die Durchschnittsleistung erheblich unterschreite. Hierzu seien insbesondere die Leistungen des Klägers über einen repräsentativen Zeitraum sowie die Fehlerquote vergleichbarer Arbeitnehmer darzulegen. Im konkreten Fall habe das Gericht anhand des Vortrags nicht erkennen können, ob der Arbeitnehmer seine vertraglichen Verpflichtungen vorwerfbar verletzt habe. 



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