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04.06.2018

Kein Missbrauchsverfahren gegen Lufthansa

© ISO K° - photography/Shotshop.com

Nach der Insolvenz von Air Berlin hatte die Lufthansa auf einigen nationalen Flugstrecken ein Monopol. Im Rahmen der Ermittlungen des BKartA wurden die Flugpreise von Lufthansa und Eurowings anhand beispielhaft ausgewählter Flüge im Herbst 2017 mit identischen Flügen aus dem Vorjahr verglichen. Die Lufthansa Tickets waren danach im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 25-30% teurer. Dennoch eröffnete das Bundeskartellamt kein Verfahren wegen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung. Auf den mittlerweile von easyJet bedienten Strecken besteht für die Verbraucher nämlich nunmehr wieder eine Ausweichalternative. Heirdurch liegen die Preise ungefähr wieder auf dem Preisniveau, das vor dem Ausscheiden Air Berlins bestand. Der Kapazitätsrückgang hätte zudem auch in einer intakten Konkurrenzsituation zu steigenden Preisen geführt. Die Verwendung eines Algorithmus zur Preisfestsetzung konnte die Lufthansa hingegen nicht entlasten - insbesondere weil die Rahmendaten und Parametereinstellung für die dynamische Preisanpassung jeweils pro Flug gesondert vorgeben wurden.



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