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06.08.2018

Google: Marktbeherrschende Stellung bei Android missbraucht

© Michael Osterrieder/Shotshop.com

Die EU-Kommission ist der Auffassung, dass Google das Betriebssystem Android verwendet hat, um seine marktbeherrschende Stellung auf dem Markt für allgemeine Internet-Suchmaschinen zu festigen. Konkret wird Google vorgeworfen, dass alle Hersteller, die den "Play Store" von Google anbieten wollen auch die Google-Suchapp und Google Chrome vorinstallieren müssen; zudem seien an große Hersteller und Mobilfunknetzbetreiber Zahlungen geleistet worden, damit diese ausschließlich die Google-Suchapp vorinstallieren. Schließlich sollten Hersteller die Apps von Google auf ihren Geräten vorinstallieren wollten, daran gehindert, auch nur einziges intelligentes Mobilgerät zu verkaufen, das über eine alternative, von Google nicht genehmigte Android-Version – einen sog. Android-Fork – betrieben wird. Aus diesem Grunde hat sie am 18. Juli 2018 eine Geldbuße von 4,34 Milliarden Euro verhängt. Google muss die vorgeworfenen Verhaltensweisen innerhalb von 90 Tagen endgültig abstellen; sonst drohen Zwangsgelder von bis zu 5% des durchschnittlichen weltweiten Tagesumsatzes von Alphabet, der Muttergesellschaft von Google.



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