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30.09.2017

EU: Mitteilung zur fairen Besteuerung der digitalen Wirtschaft

© Rüdiger Rebmann/Shotshop.com

In einer Mitteilung vom 21. September 2017 hat die EU-Kommission ihre Pläne für eine grundlegende Reform der internationalen Steuervorschriften dargelegt. Grundlage soll der Vorschlag für die gemeinsame konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage sein. Zudem soll der Bericht der OECD an die G20 im Frühjahr 2018 angemessene und sinnvolle Lösungen zur Besteuerung der digitalen Wirtschaft auf internationaler Ebene enthalten, die in den anstehenden Vorschlag der Kommission über verbindliche Vorschriften im EU-Binnenmarkt eingebunden werden sollen. 

Die aktuellen Steuervorschriften könnten Tätigkeiten, die auf immateriellen Vermögenswerten und auf Daten beruhten, nur unzureichend erfassen. Der effektive Steuersatz der digitalen Unternehmen in der EU werde auf die Hälfte des Steuersatzes herkömmlicher Unternehmen oder sogar niedriger geschätzt. Das Flickwerk unilateraler Maßnahmen zur Bewältigung des Problemes würde neue Hindernisse und Schlupflöcher im Binnenmarkt schaffen.



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