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05.02.2018

EU-Mehrwertsteuer-Reform: Flexibler und einfacher für alle

© Detlef Schneider/Shotshop.com

Am 18. Januar 2018 hat die EU-Kommission konkrete Vorschläge für die Schaffung eines einheitlichen EU-Mehrwertsteuerraums vorgelegt. Dabei sollen vor allem Kleinunternehmen entlastet werden, für die bei grenzüberschreitender Tätigkeit bislang 11% höhere Kosten als für nur im Inland tätiger Unternehmen entstehen. Die Gesamtkosten sollen künftig um 18% jährlich reduziert werden, insb. durch Erweiterung von Erleichterungen auf weitere Unternehmen (2 Mio. Euro gemeinschaftsweiter Umsatz; bis 100.000 € Umsatz sollen Unternehmen, die in mehr als einem Mitgliedstaat tätig sind, eine Mehrwertsteuerbefreiung in Anspruch nehmen dürfen). Auch die Mitgliedstaaten sollen mehr Flexibilität bei der Festsetzung der Mehrwertsteuersätze erhalten - künftig soll der gewogene mittlere Mehrwertsteuersatz mindestens 12% betragen; im Übrigen wird nur für bestimmte Gegenstände (u.a. Waffen, Alkohol, Glücksspiele und Tabak) ein Midnestsatz von 15% festgeschrieben, während für andere Gegenstände ermäßigte Sätze oder sogar gar keine Mehrwertsteuer verlangt werden kann.



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