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11.06.2019

Einrichtung für doppelte Haushaltsführung voll absetzbar

© bibop/Shotshop.com

Ein Arbeitnehmer war beruflich zur doppelten Haushaltsführung gezwungen. Dabei machte er  sowohl die Miete nebst Nebenkosten als auch Anschaffungskosten für die Einrichtung als Werbungskosten geltend. Nachdem das Finanzamt aufgrund von § 9 I 3 Nr. 5 EStG nur einen Anteil von 1.000 € pro Monat anerkannte, erhob der Steuerpflichtige Klage. Die Klage hatte (letztinstanzlich vor dem BFH, Urteil vom 4. April 2019, Az. VI R 18/17) Erfolg.

§ 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 5 EStG deckelt nur die Kosten "der Unterkunft". Daneben können aber Aufwendungen für Haushaltsartikel und Einrichtungsgegenstände in unbegrenzter Höhe geltend gemacht werden. Denn diese betreffen nicht die Nutzung der Unterkunft, sondern nur die Nutzung der Gegenstände.



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