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Leitgedanke der Betreuung

Leitgedanke ist die Fragestellung, wie die Selbstbestimmung des betreuten Menschen im Rahmen betreuungsrechtlicher Rechtsfürsorge sichergestellt und verwirklicht werden kann. Der Betreuer trägt dazu bei, den Willen und die Wünsche des betreuten Menschen zu verwirklichen.
Betreuung umfasst dabei sowohl die Herstellung der fehlenden oder eingeschränkten rechtlichen Handlungsfähigkeit des betreuten Menschen als auch seinen Schutz davor, sich aufgrund seiner mangelnden Eigenverantwortlichkeit an Person oder Vermögen selber zu schädigen.


Die Betreuung hat grundsätzlich die Aufgabe, sich selbst überflüssig zu machen, und soweit dies möglich ist, für die umfassende Rehabilitation des betreuten Menschen zu sorgen.
Im alltäglichen Rechtsverkehr müssen Willenserklärungen klar und deutlich formuliert sein. Eine Betreuung wird eingerichtet, weil der betroffene Mensch auf Grund der vom Arzt festgestellten geistigen, psychischen, seelischen Krankheit oder Behinderung – zumindest teilweise – nicht in der Lage ist, seine persönlichen Angelegenheiten zu erledigen. Anders formuliert heißt dies, dass er nicht in der Lage ist, seinen Willen entsprechend seinem Wohl zu bilden und/oder ihn in der gebotenen Verbindlichkeit zum Ausdruck zu bringen.
Die Krankheit/Behinderung des betreuten Menschen beeinflusst die Art und Weise seiner Kommunikation. Ein normales Gespräch mit dem betroffenen Menschen scheint oft nicht möglich zu sein. Vergesslichkeit, die Verzerrung des realen Erlebens, ungeordnete, sprunghafte, weitschweifige Gedankengänge ohne einen realen Bezug sind Gegebenheiten, die das Gespräch mit dem betreuten Menschen erschweren.
Dennoch steht das persönliche Gespräch mit dem betreuten Menschen im Mittelpunkt. Nur hierbei kann der Betreuer dessen Willen und dessen Wünsche erfahren.
Natürlich sind es Familienangehörige und Menschen aus dem näheren und weiteren Umfeld, die am besten mit dem betroffenen Menschen vertraut sind. Aus diesem Grund sucht das Gericht zuerst im Kreis der Familie, der Bekannten und Freunde nach einem geeigneten Betreuer. Erst wenn sich hier kein geeigneter Betreuer findet, werden außenstehende engagierte Bürger als Betreuer bestellt.

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