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Aufwandspauschale

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Ehrenamtliche Betreuer haben die Möglichkeit, jährlich eine Aufwandspauschale geltend zu machen. Die Höhe der Pauschale beträgt 323 Euro jährlich und kann erstmalig 12 Monate nach der Bestellung beantragt werden. Der Anspruch erlischt, wenn er nicht binnen 3 Monaten nach Ablauf des Jahres, in dem der Anspruch entsteht, geltend gemacht wird. Hierdurch sollen die Aufwendungen insgesamt abgegolten werden.

Aufwendungsersatz

Aufwandsersatz in der Betreuung
© Sigbert Georgi/Shotshop.com

Statt der Pauschale kann der ehrenamtliche Betreuer seine Aufwendungen auch mit Einzelnachweisen abrechnen. In diesem Fall sind die Aufwendungen vollständig zu belegen. Wird der Aufwendungsersatz nicht längstens 15 Monate nach seinem Entstehen geltend gemacht, erlischt der Anspruch. In Ausnahmefällen kann das Gericht eine längere Frist bestimmen. Zu den Aufwendungen zählen z. B. die Kosten für Fahrten, Porti, Telefonate, Kopien und für die Haftpflichtversicherung. Auf die zu erwartenden Aufwendungen kann vom Betreuer ein Vorschuss verlangt werden.
Der Anspruch aus der Aufwandspauschale oder dem Aufwendungsersatz richtet sich grundsätzlich gegen den betreuten Menschen. Ist der betreute Mensch mittellos, kann der Betreuer die Aufwandspauschale bzw. den Aufwendungsersatz aus der Staatskasse verlangen.


Textmuster/Formulare zum Aufwendungsersatz finden Sie hier

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