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Familie Betreuung Soziales
29.09.2017

Zur Anordnung der sofortigen vorläufigen Unterbringung nach PsychKHG (Hessen)

LG Kassel, Beschluss vom 25. August 2017 – 3 T 399/17

1. Bei der nach § 17 Abs. 1 S. 2 Hessisches PsychKHG herbeizuführenden gerichtlichen Entscheidung nach § 331 FamFG handelt es sich um eine Anordnung der Unterbringungsmaßnahme, nicht um eine Genehmigung. Die Anordnung der sofortigen vorläufigen Unterbringung durch einen Arzt im Sinne von § 17 Abs. 1 S. 1 Hessisches PsychKHG ist lediglich eine Entscheidung über die Aufnahme des Betroffenen in ein psychiatrisches Krankenhaus.

2. Die nach § 17 Abs. 1 S. 2 Hessisches PsychKHG herbeizuführende einstweilige Anordnung des Gerichts nach § 331 FamFG bedarf keines weiteren Antrages.



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