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Familie Betreuung Soziales
22.12.2017

Zum ererbten Schadensersatzanspruch

OLG München, Urteil vom 21.12.2017 – 1 U 454/17

Der behandelnde Arzt eines nicht mehr einwilligungsfähigen Patienten ist verpflichtet, die Fortsetzung der PEG-Sondenernährung im Stadium der finalen Demenz oder deren Beendigung mit Umstellung des Behandlungsziels auf rein palliative Versorgung mit der Folge eines alsbaldigen Todes des Patienten besonders gründlich mit dem Betreuer zu erörtern. Der Arzt muss dem Betreuer die Grundlage für dessen verantwortungsbewusste Entscheidung an die Hand geben. Die aus der Pflichtverletzung resultierende Lebensverlängerung eines Patienten kann einen Schaden im Rechtssinn darstellen.

Siehe hierzu Pressestimmen:

Beck-aktuell

welt.de



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