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Familie Betreuung Soziales
09.08.2019

Verkehrte Welt - Mehr rechtliche Betreuungen durch das BTHG!?

Zum 1. Januar 2020 wird die Hauptstufe des Bundesteilhabegesetzes in Kraft treten und soll Menschen mit Behinderungen individuelle und passgenaue Hilfen sowie ein Zuwachs an Selbstbestimmung verschaffen.

Allerdings sind mit den neuen Rechten auch neue Pflichten verbunden. Zuerst ist dabei sicherlich daran zu denken, dass Eingliederungshilfeleistungen demnächst antragsabhängig erbracht werden. Letztendlich werden durch die Leistungsberechtigten mehr rechtliche Angelegenheiten zu besorgen sein als vorher.

Georg Dodegge (Richter am Amtsgericht Essen) und Lothar Buddinger (Sozialpsychiatrischer Dienst/Betreuungsstelle, Märkischer Kreis) befürchten, dass ein Zuwachs an Anträgen auf gesetzliche Betreuungen bzw. zu deren Erweiterung zu verzeichnen sein werden.

Die beiden Fachleute des Betreuungswesens wenden sich mit einer Stellungnahme gegen eine solche Entwicklung und setzen sich sehr dafür ein, den mit der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes verbundenen Herausforderungen mit den bestehenden Mitteln zu begegnen.

Zur Stellungnahme



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