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Familie Betreuung Soziales
04.09.2018

Patientenverfügung in Leichter Sprache

Menschen mit intellektuellen Einschränkungen können, wie alle Menschen, in die Lage kommen, dass sie über Untersuchungen des Gesundheitszustandes, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe nicht mehr selbst entscheiden können. Für diesen Fall der Einwilligungsunfähigkeit ist es sinnvoll eine Patientenverfügung zu verfassen.

Für die Arbeit von Betreuerinnen und Betreuer ist eine Patientenverfügung hilfreich, dokumentiert sie doch auch für Dritte nachvollziehbar den Willen und die Wünsche der betreuten Person. Den Vorgaben des § 1901a Abs. 1 BGB, wonach Betreuer zu prüfen haben, ob die in der Patientenverfügung getroffenen Festlegungen auf die jeweils aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zutreffen, kann auf diesem Wege entsprochen werden.

Das Saarländische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie hat eine Broschüre mit dem Titel Patientenverfügung in Leichter Sprache herausgegeben. Die knapp 50 Seiten starke Veröffentlichung informiert in verständlicher Weise, was eine Patientenverfügung ist und welchen Inhalt sie hat. Vor allen Dingen enthält das Papier eine Muster-Patientenverfügung zum Ankreuzen in Leichter Sprache.

Zur Broschüre Patientenverfügung in Leichter Sprache



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