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Familie Betreuung Soziales
04.10.2017

Neue Richtlinien in der Substitutionsbehandlung

Nachdem auf Initiative des Bundesgesundheitsministeriums die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) im Laufe des Jahres geändert wurde, konnten nun auch die Behandlungsrichtlinien der Ärztekammer zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger angepasst werden. Die neuen Behandlungsstandards gelten seit Anfang dieser Woche.

Wesentliche Änderungen

  • Ausweitung der Take-Home-Verschreibung
    In begründeten Einzelfällen kann die Verschreibung des Substitutionsmittels zur eigenverantwortlichen Einnahme auf bis zu 30 Tagen ausgedehnt werden. Dies kann beispielsweise aus medizinischen Gründen geschehen oder aufgrund einer Erwerbstätigkeit.
  • Substitution durch Einrichtungen und Dienste
    Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen u.a.
    - Alten- und Pflegeheime,
    - stationäre Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation,
    - ambulante Pflegedienste oder
    - staatlich anerkannte Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe
    den Patienten Substitutionsmittel zum unmittelbaren Gebrauch überlassen.
  • Ausweitung der Konsiliarregelung
    Suchtmedizinisch nicht qualifizierte Ärzte dürfen gleichzeitig bis zu zehn Patientinnen und Patienten mit Substitutionsmitteln behandeln.


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