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Familie Betreuung Soziales
02.03.2018

Kennzahlen der Eingliederungshilfe 2016

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe (BAGüS) hat den Kennzahlenvergleich für die Eingliederungshilfe 2016 veröffentlicht.

Die 23 überörtlichen Sozialhilfeträger der Bundesrepublik Deutschland fassen in diesem Bericht die Daten zu Fallzahlen und zur Ausgabenentwicklung im Bereich Wohnen und Arbeit und Beschäftigung zusammen.

Einige zentrale Ergebnisse:

Bereich Wohnen

  • Ende 2016 erhielten rund 403.500 Menschen stationäre (ca. 52 Prozent) oder ambulante (ca. 48 Prozent) Wohnhilfen. 2015 waren es ca. 395.000 Menschen; dabei entfallen auf die stationären Wohnformen etwas mehr als die Hälfte der Fälle.
  • Von den stationär betreuten Menschen weisen etwa 66 Prozent eine geistige Behinderung auf, etwa 25 Prozent eine seelische Behinderung und knapp 10 Prozent eine körperliche Behinderung.
  • Von den ambulant betreuten Menschen weisen ca. 70 Prozent eine seelische Behinderung auf, ca. 26 Prozent eine geistige  und rund 4 Prozent eine körperliche Behinderung.
  • Die Kosten für stationär betreute Wohnformen der Eingliederungshilfe betrugen 2016 rund 9,4 Milliarden Euro und für ambulante Wohnformen ca. 1,8 Milliarden Euro.

Bereich Arbeit und Beschäftigung

  • 2016 besuchten etwa 307.500 Menschen eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen oder eine Tagesförderstätte (2015: ca. 305.000). Davon im Arbeitsbereich: ca. 272.500.
  • Die Werkstattleistungen beliefen sich 2016 auf 4,3 Milliarden Euro.

Zum BAGüS-Kennzahlenvergleich



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