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Familie Betreuung Soziales
04.08.2017

Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Altenpflege

Die Bundesregierung hat auf die kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen in der Altenpflege geantwortet (Bundestagsdrucksache 18/13176).

Demnach sind die Anordnungen oder Genehmigungen von unterbringungsähnlichen Maßnahmen im Sinne von § 1906 Abs. 4 BGB in den vergangenen Jahren stark rückläufig. Wurden im Jahr 2010 im Bundesgebiet durch die Betreuungsgerichte noch über 96.000 Maßnahmen genehmigt, waren es im Jahr 2015 noch knapp 60.000.

Über die Art der freiheitsentziehenden Maßnahmen liegen der Bundesregierung jedoch ebenso wenig Informationen vor wie über deren Dauer oder Ursache. Auch die Auswirkungen freiheitsentziehender Maßnahmen auf Betroffene oder das ausführende Personal liegen keine konkreten Erkenntnisse vor.

Weitere Themenkomplexe der Anfrage sind Projekte zur Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen, die Implementierung von Strategien zur Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen in Pflegeeinrichtungen und bei Pflegediensten sowie die themenspezifische Schulung von Pflegepersonal, Ärzten und Betreuungsrichtern.

Zur Bundestagsdrucksache 18/13176



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