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02.05.2019

Diamorphingestützte Behandlung immer noch die große Ausnahme

Seit 2009 besteht die Möglichkeit, schwerst von Opioiden abhängige Menschen mit Diamorphin (synthetisches Heroin) zu behandeln. Obwohl mittlerweile 10 Jahre vergangen sind, werden nur etwa ein Prozent der Substitutionspatienten mit dem Originalstoff behandelt, obwohl bestimmte Patientengruppen gut davon profitieren können. Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat dies zum Anlass für eine kleine Anfrage genommen.

Laut den Angaben der Bundesregierung existieren derzeit zehn Diamorphin-Ambulanzen in Deutschland. Die Ambulanzen in Bonn, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln und München bestanden bereits 2009. Hinzu gekommen sind seitdem lediglich Berlin (2013), Stuttgart (2014) und Düsseldorf (2016). Eine Möglichkeit, die Zahl der Ambulanzen zu erhöhen, sieht die Bundesregierung nicht, da diese Entscheidungen den medizinischen Einrichtungen vor Ort und den Landesbehörden obliegen würden.

Die Bundesregierung sieht derzeit keine Anhaltspunkte, die eine Veränderung der Aufnahmekriterien für eine Diamorphinbehandlung rechtfertigen würden.

Zur Antwort der Bundesregierung (Bundestagsdrucksache 19/9569)



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