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ATLAS-Ausfuhr Release 2.1

Das IT-System ATLAS-Ausfuhr wird mit Release 2.1 voraussichtlich zum 5. 11. 2011 erweitert. Damit einher gehen neue Funktionen, die für die Wirtschaftsbeteiligten von Bedeutung sind:

 

  • Im einstufigen Ausfuhrverfahren (z. B. bei Sendungen bis 3.000 Euro, die unmittelbar bei der Ausgangszollstelle angemeldet werden können) kann eine andere als die ursprünglich angemeldete  Ausgangszollstelle für die Abfertigung in Anspruch genommen werden. Dies ist jedoch nur möglich, solange die Waren noch nicht gestellt wurden.
  • Die Annahme einer Ausfuhranmeldung durch eine andere Zollstelle als die nach Art. 161 Abs. 5 ZK zuständige Ausfuhrzollstelle ist nur in begründeten Fällen zulässig (Art. 791 ZK-DVO, z. B. bei unvorhersehbarer Bestimmungsänderung). Künftig steht eine Auswahlliste mit den Begründungen für diese Abfertigungen in der Anwendung Überführung zur Verfügung.
  • Die IAA+ wird komfortabler gestaltet. Künftig besteht die Möglichkeit, Ausfuhrnachrichten aus früheren Ausfuhranmeldungen als komplette Nachricht in die neue IAA+ zu laden. Die Nachrichten sind überschreibbar.  
  • Damit die Ausfuhranmeldung auch für elektrische Energie bzw. für in Rohrleitungen beförderte Waren elektronisch abgegeben werden kann, wird die Codierung „feste Transporteinrichtung“ im Feld „Verkehrszweig an der Grenze“ in die Anwendung Überführung aufgenommen.
  • Die Bewilligungen des zugelassenen Ausführers werden hinsichtlich der Ladeorte angepasst. Dies ist relevant bei der Ausfuhr von unkritischen Waren (z. B. Massengüter, zulässiger Warenkreis in den Fällen des Art. 285a Abs. 1a ZK-DVO).
  • Im Bereich der nachträglichen Abgabe von Ausfuhranmeldungen erfolgen Anpassungen. Die Abgabe einer elektronischen monatlichen Sammelanmeldung im Verfahren des zugelassenen Ausführers nach Art. 285a Abs. 1a ZK-DVO ist möglich.
  • Die PDF-Dokumente des Ausgangsvermerks und des Alternativ-Ausgangsvermerks werden angepasst. Künftig ist eine stärkere Differenzierung gegeben. Die Ausgangsvermerke werden durch quer aufgedruckte „Wasserzeichen“ wie folgt ergänzt: Ausgangsvermerk gilt nicht als Ausfuhrnachweis für USt-Zwecke, Nichtgemeinschaftswaren, zollrechtliche passive Veredelung. Die Alternativ-Ausgangsvermerke werden per quer aufgedruckte „Wasserzeichen“ wie folgt ergänzt: Ausfuhrland nicht DE, vorübergehende Ausfuhr, wirtschaftliche passive Veredelung.
  • Das automatisierte Nachforschungsersuchen zur Erledigung offener Ausfuhrvorgänge wird wieder aktiviert (sog. Follow-up).
  • Die Wirtschaftsbeteiligten haben die Möglichkeit, den Status zu ihrem Ausfuhrvorgang abzufragen (sog. Statusauskunft).

(Manuela Stübner, Bundesministerium der Finanzen, Bonn)

Quelle: Export Plus, CD-ROM, Bundesanzeiger Verlagsges. mbH, Köln

Foto: Adpic

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