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Können Freihandelsabkommen das US-Wachstum ankurbeln?

USA

Die US-Wirtschaft bedarf neuen Antriebs. Aus diesem Grund beschleunigen die USA unter anderem den Abschluss weiterer Freihandelsabkommen (Free Trade Agreements, FTA). Ihr Ziel ist es über FTA außenpolitisch Märkte durch den Abbau von Handelshemmnissen und die Angleichung von Standards für US-Waren und Dienstleistungen zu öffnen. Denn FTA werden die folgenden Wirkungen zugeschrieben:

  • Erstens erhalten Unternehmen Zugang zu fremden Märkten und Konsumenten erhalten Zugang zu einer größeren Auswahl von Waren zu tendenziell niedrigeren Preisen, während ausländische Direktinvestitionen zunehmen (growing market access and investment).
  • Zweitens führen Billigimporte aus dem Ausland in den Importsektoren zu kurzfristig niedrigeren Löhnen im Inland aber auch zu einer Straffung und Modernisierung der Inlandsproduktion und zu Innovationen, die langfristig Inlandsjobs sichern.

In der Exportwirtschaft steigen Nachfrage, Produktion und Löhne (FTAs spur extra demand and lead to innovation and higher wages). Allerdings weisen die FTA nicht nur Vorzüge auf, sondern bringen auch Probleme mit sich: Sie sind wesentlich schwieriger verhandelbar, es müssen zahlreiche unterschiedliche Interessen auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden und der materielle Gehalt solcher Abkommen bewegt sich häufig auf dem Standard eines gemeinsamen Minimums.

  • Gerne verweisen die USA auf die Erfolgsgeschichte der beiden bedeutenden multilateralen Freihandelsabkommen
    NAFTA (North American Free Trade Agreement von 1994) und
  • CAFTA-DR (Dominican Republic-Central America FTA von 2004).


Die NAFTA schuf mit den Vertragspartnern Kanada und Mexiko eine riesige, 442,4 Millionen Menschen umfassende Freihandelszone, deren letzte Zollbarrieren am 1.1.2008 fielen. Im Vertragszeitraum verdreifachte sich der Handel zwischen den Partnern und die Investitionen nahmen signifikant zu (,…in 2006, foreign direct investment by each of the NAFTA partners in the other countries reached USD 533 billion and 17 percent of the world’s total investment from countries outside NAFTA states were invested in North America‘, Quelle: Office of the United States Trade Representative, März 2008).

Wie es sich mit dem CAFTA-DR (Dominican Republic-Central America FTA von 2004) verhält und welche Vorteile den USA das Trans-Pacific Partnership Agreement, TPP bringt, dies und mehr erfahren Sie in dem Beitrag: "Das Trans-Pacific Partnership-Abkommen – Die USA gehen in die Offensive.Freihandelszonen als Arbeitsmarktinstrument" von Prof. Dr. Achim Albrecht, in: US-Exportbestimmungen, Ausgabe September 2011.

Quelle: Zeitschrift "US-Exportbestimmungen", Bundesanzeiger Verlagsges. mbH, Köln

Bild: adpic – Urheber: P. Röder

 

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