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Seminar: "Das neue Freihandelsabkommen mit Japan (JEFTA)"

Spezial-Seminar mit Schwerpunktsetzung auf die neuen
Ursprungsregeln des Abkommens

Kontrovers in der Öffentlichkeit diskutiert; Ist Freihandel der richtige Weg oder doch der gegenwärtig in den USA favorisierte Weg des Protektionismus? Die Europäische Union verfolgt ihren Weg zu noch mehr Freihandelsregelungen konsequent weiter. Nach dem großen Freihandelsabkommen mit Kanada folgt zum Jahreswechsel das nächste Abkommen mit einem Industrieland. Dann soll nämlich das neue Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan (Japanese-European Free Trade Agreement – JEFTA) in Kraft treten.

Besonders die EU-Exporteure können von diesem Abkommen profitieren, wenn sie die Ursprungsregeln des neuen Abkommens anwenden und die EU-Produkte dann zumeist zollfrei auf dem japanischen Markt anbieten können.

Mit Inkrafttreten des Abkommens werden sofort über 90% aller Zölle abgeschafft, was ein Einsparpotenzial von etwa 1 Mrd. Euro jährlich ausmacht. Dies gilt allerdings nur für solche Exporte von Waren, für die die Ursprungsregeln im JEFTA-Abkommen geprüft und erfüllt werden.
Das JEFTA-Abkommen soll zu einer Steigerung des Handelsvolumens in Richtung Japan um über 32% in den nächsten fünf Jahren führen. Importe in die EU sollen im selben Zeitraum um 23% gesteigert werden.

Das Abkommen enthält zahlreiche Besonderheiten sowohl im materiellen Recht (den Ursprungsregeln) als auch im formellen Bereich. Der Präferenznachweis wird in Form einer Ursprungserklärung erfolgen, die Ursprungseigenschaft kann durch den Importeur aber auch durch beliebige andere beweiskräftige Unterlagen nachgewiesen werden. Hier besteht also zunehmende Formfreiheit, was einerseits positiv anmutet, tatsächlich andererseits aber Risiken birgt, weil die Zollstellen einen Ermessensspielraum bei der Anerkennung von nicht formell normierten Nachweisen haben. Der Ermächtigte Ausführer (EA) ist im neuen Abkommen nicht vorgesehen, Bewilligungsinhaber können eine bestehende Bewilligung folglich auch nicht für die Japan-Exporte nutzen.

Im Seminar werden die Ursprungsregeln im neuen JEFTA-Abkommen ausführlich dargestellt und mit Beispielfällen und Übungen für die praktische Anwendung erläutert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den zahlreichen Besonderheiten der Ursprungsprüfung (abweichende Listenregeln, Kumulation, buchmäßige Trennung, Warenzusammenstellungen, Zubehörregelungen, Toleranzregelungen, u.v.a.m.) und den Neuregelungen beim Ursprungsnachweis.
Nach dem Seminar können die Teilnehmer/innen alle Exportprodukte ursprungsrechtlich nach den neuen JEFTA-Vorschriften bewerten und die Nachweise für die Präferenzbehandlung im Importland ausstellen.

 

Die Teilnahmegebühr beträgt 618,80 € inkl. MwSt. (netto 520,00 €). In der Seminargebühr sind die umfangreichen Seminarunterlagen in Print- sowie in Onlineversion, bav-Teilnahmezertifikat und Seminarverpflegung (Getränke, Mittagessen, Obst und weitere Pausenverpflegung) enthalten.

Jetzt über die Seite der bav anmelden!

Die Themen

  • Überblick über die Abkommensinhalte
  • Liberalisierung des Marktzugangs
  • Zollsatzreduzierungen
  • Die Ursprungsregeln
  • Listenprüfungen
  • Systematik des materiellen Rechts zur Ursprungsprüfung
  • Das formelle Präferenzrecht
  • Dokumentationspflichten für spätere Überprüfungen durch Behörden der Vertragsparteien
  • Besonderheiten des JEFTA-Abkommens im Verhältnis zu den übrigen, bereits bestehenden Freihandelsabkommen
  • Praktische Übungen und Bespielfälle zur neuen Ursprungsprüfungssystematik
  • Diskussion von Einzelfragen der Teilnehmer
*Themenbereiche, die im Forum behandelt werden sollen.
Durch aktuelle Rechtsänderungen können sich Verschiebungen in den Schwerpunkten ergeben.

Vorläufiger Seminarablauf

Montag, 18.02.2019 09.00 Uhr Beginn
11.00 Uhr Kaffeepause
13.00 Uhr Mittagspause
15.00 Uhr Kaffeepause
17.00 Uhr Seminarende

Zielgruppe/Level

Das Seminar richtet sich insbesondere an Unternehmen, die Im- und Exporte mit dem asiatischen Kontinent, insbesondere mit Japan abwickeln. Es ist geeignet für Leiter/innen von Zollabteilungen, Zollverantwortliche, Compliance-Beauftragte, Zollsachbearbeiter/innen von Unternehmen, die Ursprungsnachweise im Handel mit Japan ausstellen müssen.

Für die Teilnahme an diesem Forum sind gute Kenntnisse des Präferenzrechts erforderlich.
Nach dem EU Customs Competency Framework ist das Seminar im Level 2 einzuordnen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: www.bav-seminar.net/seminaruebersicht/eu-customs-competency-framework

Ihr Nutzen

  • Sie gewinnen Wettbewerbsfähigkeit bei Ihren Exporten
  • Sie beurteilen sich der passenden Einsatz Vorprodukten um mögliche Präferenzvorteile zu nutzen
  • Sie machen Ihr Unternehmen prüfungssicher

Ihr Veranstaltungsort

Neven Dumont Haus

Bundesanzeiger Verlag GmbH
Amsterdamer Straße 192
50735 Köln

Anfahrtbeschreibung

Kooperations-veranstaltung

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Ihr Referent

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Andreas Heuer

Dipl.-Finanzwirt

Kontakt

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Haben Sie Fragen?
Das bav-team berät Sie gerne.

T: + 49 (0)421 - 44 69 46

Organisatorisches

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Wir bauen zunehmend elektronische Medien und online verfügbare Quellen in unseren Seminaren ein. Bitte bringen Sie daher nach Möglichkeit einen internetfähigen Laptop mit zum Seminar.
Bis zwei Wochen vor Seminarbeginn können Sie Themen, fachliche Fragestellungen und Probleme einreichen, die bei im Forum –ggf. in kleinem Kreis- behandelt werden.

Da es sich bei der Veranstaltung um ein Kooperationsprojekt mit dem Bundesanzeiger Verlag handelt, werden Ihre Daten zu Organisationszwecken an den Bundesanzeiger Verlag weitergeben.